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Frühförderung in der Gemeinde Wardenburg Kita Tungeln bleibt „Haus der kleinen Forscher“

Kleine Entdecker: Oft bietet der Alltag bereits vieles, was Kinder erforschen können.

Kleine Entdecker: Oft bietet der Alltag bereits vieles, was Kinder erforschen können.

Kita Tungeln

Tungeln - Gerade für Kleinkinder gibt es unglaublich viel zu entdecken. Dafür braucht es gar nicht immer groß angelegte Projekte und ausgeklügelte Experimente. Oft hat der Alltag selbst schon viel Spannendes zu bieten. In der Kindertagesstätte Tungeln ist das Forschen fester Bestandteil des Kindergartenalltags.

Dritte Auszeichnung

Für dieses kontinuierliches Engagement der Förderung früher Bildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik und nachhaltiger Entwicklung hat die Einrichtung in der Gemeinde Wardenburg nun zum dritten Mal die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. „Das Thema Forschen ist fest in unserem Kindergartenalltag integriert“ erklärt der stellvertretende Einrichtungsleiter Torsten Oehl. „Zwar experimentieren wir pädagogischen Fachkräfte auch zusammen mit den Kindern in Projekten, doch viele Anreize zum Forschen ergeben sich allein durch die Funktionsräume, wo die Kinder frei ihren Interessen und Fragen nachgehen können“.

Beispielsweise finden die Kinder im Atelier heraus, welcher Kleber sich für welche Materialien am besten eignet, im Malatelier experimentieren sie mit Farben und lernen im Bauraum vieles über Statik. Beim Forschen geht es auch oft über naturwissenschaftliche Themen hinaus. „Geforscht wird ebenfalls durch das Philosophieren mit Kindern, das Kennenlernen der eigenen Gefühle und das soziale Miteinander“, so Torsten Oehl. In einem Projekt sei es zum Beispiel darum gegangen, wie die Kinder die Notbetreuungszeit während des letzten Corona-Lockdowns erlebt haben. Gemeinsam mit den Fachkräften entwickelten die Kinder aus den Ergebnissen ein Bilderbuch.

Schmetterlingsprojekt

An eine weitere Aktion denkt der Pädagoge besonders gerne zurück: „Das Projekt, welches wir als Beispiel für die Zertifizierung eingereicht haben, fand bereits im letzten Sommer statt und handelte vom Züchten von Schmetterlingen. Die Kinder beobachteten die Raupen, dokumentierten das Wachstum, recherchierten gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften die Nahrung der Raupen und vollzogen die Entwicklung der Raupe zum Schmetterling nach.“ Die ausgewachsenen Schmetterlinge wurden schließlich von den Kindern in die Freiheit entlassen.

Um mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu gehen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen, bilden sich auch die pädagogischen Fachkräfte der Kindertagesstätte regelmäßig fort.

Regelmäßig fortbilden

Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen sie Phänomene in ihrem Alltag. Dabei werden auch weitere Kompetenzen gefördert: lernmethodische Kompetenz, Sprach- und Sozialkompetenz, Feinmotorik und ein Zugewinn an Selbstbewusstsein und innerer Stärke. Die Zertifizierung durch die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben.

Lisa Kim Hentschel
Lisa Kim Hentschel Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt
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