Im Verlaufe des Partnerschaftsabends im Festsaal in Auvers-le-Hamon ist die Sandkrugerin Eva-Maria Wübbenhorst mit einer Ehrenamtsmedaille des französischen Staates geehrt worden. Überreicht wurde die Medaille im festlichen Rahmen von Bürgermeister Pierrot Legay und der Geschäftsführerin des Partnerschaftskomitees, Isabelle Creyssac.
Damit wurde Eva Wübbenhorst für ihr jahrelanges Bemühen für die deutsch-französische Freundschaft und besonders für den maßgeblichen Aufbau einer lebendigen Jugendarbeit zwischen Hatten und Auvers-le-Hamon geehrt. Hattens Bürgermeister Christian Pundt und Maren Meyer, Vorsitzende der Freunde der Partnerschaft, freuen sich sehr über diesen besonderen Ausdruck der Wertschätzung.
Die seit 35 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen der französischen und deutschen Gemeinde war jetzt auch der Zeitung „Ouest-France“ einen Bericht wert, wie Edo Wübbenhorst mitteilt und dankenswerterweise eine deutsche Übersetzung mitlieferte. Das Blatt stellte ihren Lesern die Freundschaft der Familien Scheele und Boutet vor, die sich auch abseits offizieller Treffen besuchen. Die Kinder halten regelmäßig über Facebook Kontakt. Insgesamt waren mehr als 50 Personen aller Altersgruppen aus Hatten vom 14. bis 17. Mai mit dem Bus bis nach Auvers gekommen.
Wuselig ist es am Mittwochvormittag in der Sporthalle an der Schultredde zugegangen. 180 Viertklässler erkundeten an einem Vormittag alles, was zur Waldschule gehört, und damit auch das Sportangebot. Im ersten Durchgang schauten die 75 Viertklässler aus Sandkrug und Streekermoor in Begleitung von Schulleiter Ufke Janssen und dem Kollegium vorbei. Marco Jürgens (Waldschule) begleitete die Besucher mit der Gitarre für ein gemeinsames Begrüßungslied.
Im zweiten Durchgang informierten sich 105 Schüler aus Kirchhatten und Wardenburg. Letztere wurden auch von Eltern begleitet, berichtet Konrektor Hans-Gerd Cordes. Gänsehaut hatten viele Zuhörer beim Klavierspiel zweier Grundschülerinnen, die so spontan für den Auftakt sorgten. Von Waldschülern der Klassen 8b und 10b wurden die Jüngeren dann bei einer Schulrallye begleitet. Es gab Unterrichtsangebote wie das Herstellen von „Gold“ im Chemieraum und Glasformen im Naturwissenschaftsraum. Um 12 Uhr fuhren die Kirchhatter mit dem Schulbus von Sandkrug nach Hause. Für den Abend erwartete das Schulleitertrio – Rektor Stephan Piper und seine Stellvertreter Silke Müller und Hans-Gerd Cordes – etwa 100 Eltern, die sich über die Angebote und das Konzept der Schule informieren wollten.
