BAD SULZA - Anlässlich eines Festaktes in Bad Sulza zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit hat eine Delegation um Hattens Bürgermeisterin Elke Szepanski der Stadt im Norden des thüringischen Landkreises Weimarer Land einen Besuch abgestattet. Mit Bad Sulza – wie auch einigen anderen ostdeutschen Kommunen – verbindet Hatten seit dem Mauerfall ein intensiver Kontakt.
Aus alter Verbundenheit nahmen auch Hattens früherer Bürgermeister Helmut Hinrichs (SPD) mit seiner Frau, der ehemalige CDU-Ratsherr Manfred Zemke mit Ehefrau Erika und der derzeitige Ratsvorsitzende Siegfried Dose an der Reise teil. Begrüßt wurde die Delegation von Bad Sulzas Bürgermeister Johannes Hertwig, der seiner Amtskollegin ein Geschenk überreichte und seinerseits eine Federzeichnung des Rathauses von der Hatter Künstlerin Renate Riemer bekam.
Die Freundschaft zu Bad Sulza geht auf eine Initiative des damaligen Hatter CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Knut Brammer zurück, dessen Mutter Elisabeth in der thüringischen Kleinstadt wohnte. Es kam zu zahlreichen privaten Besuchen und Unterstützungen durch Verwaltungsseminare. Aus der ursprünglichen Amtshilfe wurde ein Erfahrungstransfer in beide Richtungen – ein wesentlicher Beitrag zum Abbau der geistigen Mauern zwischen Ost und West.
Hertwig hat wie seine Hatter Amtskollegen die 1990 aufgenommenen und bis heute bestehenden privaten und kommunalen Kontakte zwischen Bad Sulza und Hatten stets begleitet und gefördert. Die Freundschaft mit Hatten sei „eine öffentlich und privat gelebte Einheit mit viel Herz“. Dies komme auch dadurch zum Ausdruck, dass der nicht zuletzt aufgrund dieser Bemühungen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Manfred Zemke mit seiner Frau Erika ein Haus mit Weingarten in Bad Sulza besitzt.
