Noch bis voraussichtlich Donnerstag, 28. September, ist in Ganderkesee die Bergedorfer Straße in Höhe des Bahnübergangs voll gesperrt (Bild). Die Deutsche Bahn AG lässt den Übergang sicherer machen. Erstmals erhalten auch die Geh- und Radwege an der Querung Schranken. Auch Gleise werden auf der Verbindung zwischen Delmenhorst und Wildeshausen ausgetauscht. Der Verkehr wird solange über die Atlasstraße umgeleitet. Doch warum sieht man trotz des erheblichen Arbeitspensums tagsüber niemanden dort arbeiten? Die Urlaubszeit oder der allgemeine Fachkräftemangel verzögern die Arbeiten nicht. Ganz im Gegenteil, sie laufen planmäßig. Das erläuterte eine Bahnsprecherin auf Nachfrage: „Seit Sonntag wird an dem Bahnübergang in Nachtschichten gearbeitet, was auch noch in der gesamten Woche so geplant ist. Nachts bestehen Sperrpausen, in denen somit Arbeiten im Gefahrenbereich durchgeführt werden können. Zudem wird nachts der Zugbetrieb nicht beeinträchtigt“, so die Antwort. Wegen der Schienenerneuerung ruht der Zugverkehr zwischen Delmenhorst und Wildeshausen in der Zeit vom 16. September, 1.30 Uhr, bis 18. September, 4.30 Uhr. Es gibt einen Schienenersatzverkehr. Fragen zum Bauvorhaben beantwortet Deutsche Bahn unter der Nummer 0511/2863113.
Umbau an der Bergedorfer Straße in Ganderkesee Warum an diesem Bahnübergang tagsüber nicht gearbeitet wird
Die Bahn AG erläutert, warum an der Umgestaltung des Bahnhübergangs Bergedorfer Straße tagsüber nicht gearbeitet wird.
Thorsten Konkel
