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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Nabu Hude: Bald sind alle Vögel wieder da

28.01.2017

Hude Eisig kalt ist es auf dem Friedhof bei der Elisabeth-Kirche in Hude. Das hält Aktive der Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) aber nicht davon ab, auf die Leiter zu steigen, um nach den Nistkästen zu schauen, die auf dem Friedhof in den Bäumen hängen. Insgesamt sind es mehr als 150 Nistkästen, die im Verlauf von weit mehr als 30 Jahren im Klosterort aufgehängt wurden. Sie sollen den Höhlenbrütern ein Quartier bieten, wenn diese im Frühjahr an ihre Familienplanung denken. „Das geht meistens im März los, je nach Wetterlage, plus minus zwei Wochen“, weiß Martin Gerdes-Röben zu berichten.

Peter Knoop hat gerade wieder einen Nistkasten abgenommen. Im Innern findet Sabine Oertel ein Nest mit sieben Eiern. In diesem Fall haben die Eltern – ein Blaumeisenpärchen – ihr Brutgeschäft nicht bis zum Ende überlebt. „Vermutlich wurden sie Opfer eines Raubvogels“, sagt Martin Gerdes-Röben. Das ist der Lauf der Natur. Gefressen und gefressen werden.

In der Regel würden gut 80 Prozent der Nistkästen von den Vögeln auch genutzt, sagt Siegfried Mlinarzik. Vor allem sind es die Blau- und die Kohlmeise und der Kleiber.

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Der Star – im Gegensatz zum Beispiel zu den Meisen ein echter Zugvogel – ist ebenfalls gerne Gast in den aufgehängten Kästen in Hude. Er braucht allerdings in der Nähe eine Wiese, auf der er Futter findet. Deshalb ist er meistens auch am Ortsrand zu finden.

Auf dem Friedhof bei der Elisabeth-Kirche, im Park von Witzleben an der Klosterruine, im Bereich Ziegelhof, im Pastorenkamp und in Bornemanns Fuhren hängen die meisten Nistkästen, die die ehrenamtlichen Helferinnen Helfer des Nabu betreuen. Die Kästen werden gereinigt. Das ist wichtig, weil sie sonst irgendwann keinen Platz mehr bieten. Die Vögel bauen Jahr für Jahr eine weitere Etage im Kasten auf, bis nichts mehr geht, erzählt Gerdes-Röben.

Wenn Kästen kaputt sind, werden sie ersetzt. Die neuen Exemplare sind dann nicht nur aus Holz, sondern Behausungen aus einem Holz-Beton-Gemisch, die länger halten. Und es werden auch immer mal wieder zusätzliche Nistkästen aufgehängt.

Die Höhlenbrüter finden immer weniger natürliche Höhlen, zum Beispiel, wenn der Specht seinen Bau aufgibt. Deshalb hilft ihnen der Mensch mit den Nistkästen.

Dafür sorgen Meise, Kleiber und Co. dafür, dass schädliche Insekten auf natürliche Weise in den Gärten im Zaum gehalten werden.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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