Ganderkesee - Ein ganzes Jahr lang hat sich die Ganderkeseer Band Maelføy von dem Oldenburger Filmemacher Jan Niklas Behrens begleiten lassen: bei Videodrehs – etwa in der Wildeshauser Alexanderkirche –, Festival-Auftritten und dem ersten Auslandsauftritt im spanischen Bilbao. Auch Blicke hinter die Kulissen gewähren die Musiker in ihrer Rockumentary „The Rise of Maelføy“.
Seit Weihnachten ist der fertige Film, der am 4. Advent in einem Bremer Kino Premiere feierte, frei zugänglich auf dem Youtube-Kanal der Band zu sehen.
Die Meilensteine
Mit der 60-minütigen Dokumentation wendet sich die Band erklärtermaßen nicht nur an Fans und Freunde, sondern auch an Zuschauer, die Maelføy bislang nicht kennen. Die Erzählweise ist kurzweilig und humorvoll, sie lässt die Zuschauer teilhaben an wichtigen Meilensteinen der Band-Karriere im Jahr 2022 und vermittelt einen Eindruck von der musikalischen Bandbreite, die Maelføy als „stimmgewaltigen Melodic Post-Hardcore mit Einflüssen aus Alternative Rock und Metalcore“ beschreiben.
Eigentlich hatten die Ganderkeseer das Filmprojekt bereits 2020 umsetzen wollen – doch die Pandemie machte das Vorhaben unmöglich. Als sie dann aber realisierten, dass das Jahr 2022 mindestens ebenso außergewöhnlich werden würde, wie es 2020 eigentlich hatte werden sollen, setzen sie alles daran, ihren langgehegten Plan zu realisieren: Ihr Ziel war es, die besondere Zeit zu konservieren und einen Kontrapunkt zur schnelllebigen Social-Media-Welt zu setzen.
Video-Profi begleitet
Jan Niklas Behrens hat die Band das gesamte Jahr über mit der Kamera begleitet und aus dem Material die Rockumentary entstehen lassen. Der hauptberufliche Videograph war auch für Konzept, Farbgebung und Storytelling des Filmes zuständig. Ohne die Hingabe, Leidenschaft und das videographische Können von „JNB“ wäre diese Dokumentation nicht möglich gewesen, betont die Band.
Geld verdienen wollen die fünf Musiker mit dem Film nicht. Vielmehr gelte es, bekannter zu werden und in den Sozialen Medien Reichweite zu gewinnen, hatte Manager und Gitarrist Lars Riedel im Vorfeld der Premiere in Bremen erklärt.
