Ganderkesee - Die von der Verwaltung beabsichtigte vorbeugende Fällung vieler noch gesunder Eichen an Wohnstraßen aus Gründen der Verkehrssicherheit hat in den vergangenen Wochen für eine heftige Kontroverse gesorgt. Kritik übten ein von Fuhrenkamp-Schutzverein, Nabu und der Gemeinschaft Klimaschutz gegründetes Umweltbündnis sowie große Teile der Politik.

Jetzt ist der Verwaltungsausschuss dem Beschluss des Umweltausschusses gefolgt: Gemäß den Empfehlungen eines Gutachters und des Kommunalservices sollen bei fast allen Bäumen die Standortbedingungen und somit die Lebensfähigkeit verbessert werden. Lediglich drei zu stark vorgeschädigte Bäume am Sperberweg werden gefällt. Der Vorrang für den Baumschutz hat seinen Preis: Für die Finanzierung von Baumerhaltungsmaßnahmen auf gemeindeeigenen Grundstücken werden im Gemeindehaushalt pro Jahr nun 50 000 Euro eingeplant.

Thorsten Konkel
Thorsten Konkel Redaktion Ganderkesee