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Landwirtschaftlicher Berufswettbewerb in Wildeshausen Mit Herz und Hand – smart fürs Land

Bei der Arbeit: Hennes Kreye (vorne) und Marco Moorschlatt mussten im Rahmen des Berufswettbewerbs an der BBS Wildeshausen einen Flaschenöffner herstellen.

Bei der Arbeit: Hennes Kreye (vorne) und Marco Moorschlatt mussten im Rahmen des Berufswettbewerbs an der BBS Wildeshausen einen Flaschenöffner herstellen.

Lorena Scheuffgen

Wildeshausen/Ganderkesee - Verschiedenste Aufgaben erwarteten die rund 50 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen beim landwirtschaftlichen Berufswettbewerb, der dieses Jahr unter dem Motto „Grüne Berufe sind voller Leben: Mit Herz und Hand – smart fürs Land“ läuft. Am Montag stand der Kreisentscheid an, der erste Entscheid für die nächsten Runden auf Gebiets-, Landes- und schließlich Bundesebene. Dort mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können sowohl theoretisch als auch praktisch unter Beweis stellen.

Gute Vorbereitung

„Das war eine interessante Erfahrung und gleichzeitig eine gute Vorbereitung für die Zwischenprüfung“, sagte Hennes Kreye aus Ganderkesee. Der 17-Jährige befindet sich im zweiten Lehrjahr Agrarwirtschaft und belegte beim Wettbewerb den 1. Platz in seiner Fachstufe (1. Fachstufe). Seine Ausbildung absolviert er im Blankemeyer Lohnbetrieb in Kirchkimmen.

„Der Berufswettbewerb ist für die Schülerinnen und Schüler eine tolle Möglichkeit, auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen“, sagte Wiebke de Vries-Ohlendorf, BBS-Lehrerin für Agrarwissenschaft. „Durch die verschiedenen Aufgaben können sie sich in unterschiedlichen Bereichen beweisen.“

Flaschenöffner herstellen

Zu den vier Aufgabengebieten gehörten eine eineinhalbstündige schriftliche Prüfung, in der sowohl das Allgemeinwissen als auch das Berufsfachwissen abgefragt wurde. Außerdem gab es Bestimmungsaufgaben, bei denen zehn Sämereien sowie zehn Werkstoffe richtig benannt werden mussten. Darüber hinaus gehörte für jeden ein fünfminütiger Vortrag zum Programm, in dem der eigene Ausbildungsbetrieb vorgestellt werden musste. Zur Vorbereitung hatte jeder eine Woche Zeit gehabt. Zuletzt galt es, eine praktische Aufgabe zu meistern, um das handwerkliche Geschick unter Beweis zu stellen. Die Aufgabe: einen Flaschenöffner innerhalb von 45 Minuten herstellen. „Die meisten waren schon nach einer halben Stunde fertig“, erzählt de Vries-Ohlendorf.

Viele Teilnehmer

Im Anschluss an die Aufgaben setzten sich die rund 20 Richterinnen und Richter zusammen – Landwirte und gleichzeitig Ausbilder im Landkreis Oldenburg – um die jeweiligen Sieger zu bestimmen.

Der Berufswettbewerb findet alle zwei Jahre statt, der Bundesentscheid 2023 in Echem (Landkreis Lüneburg). Insgesamt haben mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler an 41 Berufsbildenden Schulen teilgenommen, unterstützt von 34 Kreislandvolkverbänden.

„Die Landwirtschaft ist eine echte Minderheit an Berufsschulen und wird nicht in jedem Landkreis angeboten“, erklärte Wencke Siemers (Kreislandvolkverband Oldenburg). „Der Berufswettbewerb bietet eine tolle Möglichkeit, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln, sich untereinander zu verbinden und sich in dem Berufsfeld weiterzuentwickeln.“

Lorena Scheuffgen
Lorena Scheuffgen Kanalmanagement, Online-Redaktion
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