Wildeshausen/Dülmen - Vertreter des Bauausschusses der Stadt Wildeshausen und Anwohner aus Düngstrup haben die Biomethananlage in Dülmen (Münsterland) besichtigt. Vor Ort konnten sie sich ein Bild für das geplante Biomethanprojekt in Düngstrup machen. Denn die Anlage in Dülmen ist das Vorbild für die Umbau- und Erweiterungspläne der Familie Ahlers aus Düngstrup mit dem Ziel, „grünes Biomethan aus Mist und Gülle“ zu produzieren, heißt es in einer Mitteilung.
Die Biogasanlage in Dülmen hat mehrere 23 Meter hohe Fermenter (Bioreaktoren). Des Weiteren konnten die Bauausschuss-Vertreter die Misthalle und die technischen Anlagen ansehen. Kritisch wurde von den Anwohnern aus Düngstrup die erhöhte Verkehrsbelastung durch die geplante Biomethananlage gesehen. Landwirt und Investor Jörn Ahlers versprach Regelungen zu den Anlieferzeiten und freiwillige Geschwindigkeitsbegrenzungen mit Tempo 30 im Dorf für Lkw zu erarbeiten.
