Als Jochen Schubert in der vorigen Woche in der NWZ den Bericht von Dr. Klaus Handke und Dr. Manfred Kunterding über den „Heimlichen Jäger in Ganderkeseer Gärten“ las, da kam bei ihm dieses Erlebnis wieder hoch – das Erlebnis mit einem Sperber im eigenen Garten in Stenum. Im Herbst 2013 war es, als sich dort spektakuläre Szenen abgespielt hatten: Ein Sperber ging direkt vor dem Wohnhaus der Schuberts auf Beutefang und knallte anschließend mitsamt einer Singdrossel gegen eine Terrassenscheibe. Die Singdrossel war sofort tot und lag, die Beine nach oben, im Gras. Der Greifvogel stand daneben, unverletzt, aber offenbar unter Schock: Er ließ sich von Schubert auf die Hand nehmen, so dass die Ehefrau des Stenumers das zerzauste Gefieder mit einem Haushaltspinsel wieder herrichten konnte. „Er war völlig verkrampft“, erinnert sich Schubert an den Klammergriff des Sperbers und die scharfen Krallen. Doch seine Finger blieben unverletzt. Ganz vorsichtig habe er die Krallen wieder gelöst, berichtet der Stenumer. Auch habe er versucht, dem Jäger die Singdrossel schmackhaft zu machen – doch jetzt verschmähte der Sperber seine Beute. „Ein paar freundliche Worte“ gab Schubert dem Vogel noch mit auf den Weg – dann hob der wieder ab. Bis zum nächsten Besuch.
Der vermutlich letzte schießsportliche Vergleich des Jahres 2013 fand in Schönemoor statt. Der dortige Schützenverein lädt traditionell zum Silvesterschießen ein, das, ebenfalls traditionell, mit einem geselligen Beisammensein kombiniert wird. Raimund Lossie organisierte den Wettbewerb, bei dem es galt, Geschenkbänder zu durchschießen, an denen sich Würste befanden. Acht Mannschaften zu je zehn Schützen wurden gebildet. Durch den Wettbewerb konnten sechs Mitglieder den Menüfolge für das Silvesteressen bereichern: Irmgard Röver, Anke Kruse (zwei Preise), Eilert Kämena, Nils Spille, Sven Breuer (zwei Preise) und Heino Spille.
