Ganderkesee - Nach zwei „Corona-Ausgaben“ hat sich der Ferienpass 2022 in der Gemeinde Ganderkesee wieder in Hochform präsentiert. „Wir lagen bei den Zahlen wieder etwa auf dem Niveau von 2019“, berichtet Organisatorin Kerstin Röhl von der Gemeindeverwaltung. „Die Stimmung war super, das Wetter spielte voll mit – an einigen Tagen war es sogar fast zu heiß.“ Am Ende habe es bei den Kindern, Jugendlichen und Eltern viele glückliche Gesichter gegeben, so Röhl.
Heiße Temperaturen
Durch das Niedersächsische Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ konnten in diesem Jahr einige Angebote kostenfrei oder günstiger angeboten werden. Den stärksten Zuspruch erhielten – wie früher – die großen Ausflugsfahrten. Nach Soltau und Thüle wurden jeweils gleich zwei Busse eingesetzt. „Wir hatten darum gebeten, dass im Bus Masken getragen werden“, erzählt Röhl.
„Das haben auch alle ohne Murren befolgt, schon um den anschließenden Urlaub mit der Familie nicht zu gefährden.“ Bei den Veranstaltungen selbst habe es keinerlei Beschränkungen durch Corona gegeben. In Thüle erlebten 100 Kinder und Jugendliche gemeinsam den heißesten Tag des Jahres, was „schon anstrengend, aber auch sehr schön“ gewesen sei.
Positives Fazit
Der Mix aus Sport, Kreativität und Erlebnissen habe beim Ferienpass wieder funktioniert, so die Organisatorin: „Es konnten fast alle Veranstaltungen stattfinden.“ Nur vereinzelt habe es Ausfälle gegeben wegen Krankheit oder zu weniger Anmeldungen. Mit 743 Kindern und Jugendlichen konnten sogar leicht mehr registriert werden als 2019 – damals waren es 738. Die Zahl der Angebote lag mit 107 ganz knapp unter dem Wert für 2019 (110). Insgesamt wurden 1516 Plätze zugeteilt, weniger als 2019 (1778). „Das ergibt sich daraus, dass wir diesmal bei den Kreativangeboten klare Obergrenzen gesetzt haben“, verrät Röhl. „Da ist weniger oft mehr.“
Das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ferienpass habe in diesem Jahr zwischen sechs und 16 Jahren gelegen. „Am stärksten waren die Zehnjährigen vertreten“, sagt Röhl. Kinder, Jugendliche und Eltern hätten den Ferienpass zu einem Erlebnis werden lassen. „Ganz besonderer Dank gilt aber den vielen Ehrenamtlichen, ohne deren Angebote der Ferienpass gar nicht möglich wäre.“
