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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Jubiläum I: 100 Jahre im Dienst für Schüler

28.07.2014

Wildeshausen Bevor die umfangreiche Festschrift zum 100. Geburtstag der Realschule Wildeshausen reißenden Absatz fand, blickten Schulleiter Jan Pössel und zahlreiche Gäste auf das vergangene Jahrhundert Schule zurück.

Bereits am Donnerstagabend hatte das schulinterne Konzert die Festwoche zum Schuljubiläum eröffnet. An Musik fehlte es zwischen den Wortbeiträgen auch am Sonnabendvormittag nicht, aber noch mehr war es die Zeit der Reden, Rückblicke und Glückwünsche.

Pössel betonte, dass es ein Glück sei, junge Menschen begleiten zu dürfen. Wohin, das sei die Frage. Zum Denken oder zum Zeigen des Denkens? Oder mehr dazu, zu vermitteln, worüber es sich lohne nachzudenken, gab Pössel sich selber die Antwort. Die Arroganz abzulegen und zu erkennen, für sich zu lernen, das sei eine der wichtigsten Erkenntnisse für einen Lernenden.

Dafür müssten die Rahmenbedingungen passen. In Wildeshausen habe dieses der Schulträger schon lange erkannt. Zehn Jahre habe man in der gleichen Struktur ohne Debatte Schule machen können. „Das war Zeit, in der für die Schüler gearbeitet werden konnte“, betonte der Schulleiter. Zudem sei das Zeit gewesen, in der die Schulen zusammenarbeiten konnten. Pössel bedankte sich in diesem Zusammenhang bei der Hauptschule.

Regierungsschuldirektor Karl-Heinz Book erinnerte in seiner Ansprache an die vielen Standorte der zunächst Höheren Bürgerschule, späteren Mittelschule und schließlich heutigen Realschule und sprach von der Realschule Wildeshausen als „Bildungs-Leuchtturm“ bei wechselnden Veränderungen bis zur Eigenverantwortlichkeit.

Bürgermeister Dr. Kian Shahidi sprach von dem Weg als Ziel für heutige Jugendliche, denen in der verlockenden Mediengesellschaft Erfolg ohne Anstrengung suggeriert werde und die umso mehr soziale Kompetenz benötigen würden.

Der stellvertretende Landrat Horst Siemers sprach von einem tollen Jubiläum, auf das die Schule stolz sein dürfe. Jürgen Reineberg vom Schulelternrat dankte Pössel für die Leitung der Schule und auch für die Festwoche zum Jubiläum. Wolfram Persikowski, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Realschule Wildeshausen, verwies auf die Hilfe an den Stellen, wo die Schule nicht selber tätig werden konnte.

Dötlingens stellvertretende Bürgermeisterin Anke Spille erinnerte an ihre eigene Zeit in der Schule, damals noch am Marschweg, und den Umzug in die neue Schule am heutigen Standort.

Als frisch gebackener Schulabgänger schilderte auch Till Körber seine Gedanken zur Jubiläumszahl 100.

Zuvor hatte sich Pössel mit einer Rose bei Susanne Holzmann bedankt, die seit 43 Jahren Lehrerin an der Realschule ist.

Bevor das anschließende Schulfest seinen Lauf nahm, ging es auf den Schulhof, wo mit dem symbolischen Durchschneiden des Roten Bandes die neuen Schulhof-Geräte eingeweiht wurden. Allerdings fehlt noch die notwendige TÜV-Abnahme, aber die soll in den nächsten Tagen erfolgen.

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