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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

134 Jugendliche feiern „wichtigen Einschnitt“

07.07.2007

HARPSTEDT Für die 134 Mädchen und Jungen der Abschlussklassen an der Haupt- und Realschule Harpstedt war es der „vorläufige Schlussakt des Schultheaters in Harpstedt“, den sie am Freitag mit der Entlassungsfeier und Übergabe der Abschlusszeugnisse erlebten. Freilich: eben nur der vorläufige, wie Schulleiter Wolfgang Bleyer herausstellte. Das wirklich letzte Kapitel der Schulgeschichte sei für die meisten noch nicht geschrieben, denn fast drei Viertel der Abgänger plane einen weiteren Schulbesuch bzw. strebe weitergehende Qualifikationen an. Rund 30 Jugendliche beginnen eine betriebliche Ausbildung, so eine weitere Zahl Bleyers. Doch ob Berufseinstieg oder weiterhin Schulbank: „Ein wichtiger Einschnitt ist dieser Tag für alle.“

Das war auch bei den Schülerinnen und Schülern selbst zu spüren. In die Gefühle von Freude und Stolz mischte sich auch ein wenig Wehmut, wie in Schülerbeiträgen deutlich wurde – ob beim gerappten Adieu der R 10a oder beim „Zwiegespräch in Sachen Schule“ der abgehenden Schülerradioakteure Kristian Karnath und Immo Stahl. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, sang die R 10b frei nach den Höhnern: „Nimm’ dein Glück in die Hand.“

Diesen Ball nahm der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse im Grußwort auf: „Ihr seid für euren weiteren Weg selbst verantwortlich“, schrieb er den Schülern ins Stammbuch. Die Schule gebe viel mit, daraus gelte es etwas zu machen.

„34 Stunden reine Prüfungszeit“, so rechnete Schulleiter Bleyer vor, standen für die Schüler (und auch Lehrer) in diesem Jahr vor der Schulentlassung: „Ohne Prüfungen kein Abschluss, das war neu.“ Alle Abschlussklassen hätten die mündlichen Prüfungen „mit Bravour“ (Schnitt: 2,35) gemeistert; unterschiedlicher fielen die schriftlichen Ergebnisse aus. Letztlich erreichten 90 Schülerinnen und Schüler den Realschulabschluss, davon 34 den erweiterten Sekundarabschluss. Den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 haben fünf Abgänger in der Tasche, 37 nach Klasse 9. Davon streben Bleyer zufolge 21 Neuntklässler nun noch den Realschulabschluss an, 16 Schüler nach der Realschule die Hochschulreife.

Für den neuen Lebensabschnitt in einer „sich in Hochgeschwindigkeit entwickelnden Gesellschaft“ gab der Schulleiter den Jugendlichen mit auf den Weg: „Nicht stehen bleiben, Entscheidungen treffen, mobil sein“ – aber auch „gelassen bleiben und den Humor nicht verlieren“.

Abschied nehmen hieß es übrigens nicht nur für die Schulabgänger, sondern auch für die langjährigen Lehrkräfte Maleen Frenzel und Amelie Hoffmann, die zum Schuljahresende in den Ruhestand treten. Bleyer dankte ihnen für zusammen 80 Jahre Schulgeschichte mit Blumen.

Gute Ergebnisse

Für ihre Leistung ausgezeichnet wurden die jeweils Besten der Abschlussklassen. Alle Geehrten waren in diesem Jahr Mädchen – für Schulleiter Wolfgang Bleyer „Frauenpower“: Caren Pogrifke (H9a; Notendurchschnitt 1,8), Katharina Knobloch (H9b; 2,0), Stephanie Narr (H10; 1,9); Carina Polenske (R10a; 1,4), Johanna Drieling und Caroline Fitzer (R10b; beide 1,6) sowie Nora Böckermann (R10c; 1,6).

Astrid Kretzer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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