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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

BERICHT: 40 Jahre Berufsleben in einer Stunde

09.12.2005

WARDENBURG Vorbild und Berater der Jugendlichen möchte er sein. Der IHK-Mentor Erich Stamer berichtet von seiner Karriere.

von anja rohde WARDENBURG - „Ich fand es beeindruckend“, sagte Arne. „Da sieht man, dass man sich vom kleinen Mann hoch arbeiten kann“, so Marvin. Und Carsten sagte: „Mir ist klar geworden, dass ich nicht nur in Niedersachen bleiben und arbeiten kann“. Das waren Reaktionen der Jugendlichen aus der 10a der Everkamp-Schule in Wardenburg auf die Frage, was sie aus dem Vortrag gelernt haben. Der Wardenburger Erich Stamen hatte ihnen gestern im Rahmen des IHK-Mentoren–Programms eine Schulstunde lang von seinem beruflichen Werdegang erzählt. Er berichtete wie aus ihm, dem Volksschüler und späteren Lehrling, nach einem Studium und weiteren Fortbildungen ein Diplom-Ingenieur in höherem technischem Dienst mit Führungs- und Auslandserfahrung wurde. Aus fast 40 Jahren Berufsleben konnte der 59-Jährige, der heute im Ruhestand ist, erzählen. Dabei machte er deutlich, dass immer auch Entbehrungen und Tiefschläge dazu gehören, aber nie die Bereitschaft zum Lernen und die Offenheit für Neues fehlen

dürfe.

„Mein Anliegen ist es, Vorbild und Berater zu sein“, sagte Stamer, der die Tätigkeit als IHK-Mentor ehrenamtlich ausübt. Das Mentoren-Programm, das den Ausbildungspakt zwischen Schule und Betrieb fördern soll, soll helfen, Jugendliche auf den Beruf vorzubereiten. „Schule und Beruf sollen nahtlos ineinander übergehen. Ihr sollt keinen Spagat machen müssen“, sagte Stamer.

Dass sein Lebensweg durchaus das Interesse der Schüler weckte, zeigten auch die Zwischenfragen. „Lässt die wirtschaftliche Lage denn zu, dass man heute noch so eine Karriere machen kann?“, wollte Marvin wissen. „Warum nicht“, ist Stamer zuversichtlich. Und er bot an, Gespräche zwischen Auszubildenden und den Realschülern zu vermitteln, damit die Jugendlichen die richtige Berufswahl treffen.

„Ich hoffe, allen ist klar geworden, dass das Berufsleben nicht immer gerade verläuft und ihr nicht von der Lehre bis zur Rente in einem Betrieb beschäftigt seid. Die Zeiten sind vorbei“, gab Klassenlehrerin Anke Schönfeld den Schülern, die kurz vor dem Abschluss stehen, mit auf den Weg.

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