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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Schulelternrat fassungslos über kurzfristiges Vorgehen

24.08.2017

Ahlhorn „Fassungslos“ hat der Schulelternvorstand des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Ahlhorn auf die kurzfristig verfügte Abordnung von Gymnasiallehrern an andere Schulformen reagiert. Das DBG ist mit 35 Stunden betroffen, mit denen ab sofort die benachbarte Oberschule Graf-von-Zeppelin-Schule im Schulzentrum zu unterstützen ist. „Das sind 1,5 Lehrerstellen“, rechnet der Schulelternrat (SER) vor.

In der Stellungnahme zum Vorgehen von Kultusministerium und Landesschulbehörde heißt es: „Die nicht besetzten Lehrerstellen an allen Schulformen in Niedersachsen sind unseres Erachtens nach nicht erst seit dem 4. August 2017 bekannt. Aber das ist der Termin, an dem unser Gymnasium – natürlich erst nach Fertigstellung des Stundenplans – vor vollendete Tatsachen gestellt und verpflichtet wurde, Lehrerstunden im Umfang von 35 Stunden abzuordnen.“

Der Elternrat fragt sich: „Wieso lässt man erst den für die Stundenplanerstellung zuständigen Lehrer die ganze Arbeit verrichten, anstatt das Wissen um die drohenden Abordnungen den betreffenden Schulen frühzeitig mitzuteilen? Warum werden nur Gymnasien verpflichtet, Lehrer abzuordnen? Weiß denn niemand in der Landesschulbehörde und im Kultusministerium, wie viele Lehrer angestellt sind und wo Bedarf besteht?“ Eines sei sicher: „So zerstört man jeglichen Glauben an eine verantwortungsvolle Schulpolitik.“

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Der Elternrat fragt, wie ein Lehrer, der für die Sekundarstufe II ausgebildet ist, an einer Grundschule unterrichten kann. „Was ist das für eine Maßnahme, die wohlwissentlich einen Missstand an einer Schulform mit einem Missstand an einer anderen Schulform zu ,beheben’ versucht? Warum setzen Landespolitiker bis zum heutigen Tag keine vorausschauende Schulpolitik für alle Schülerinnen und Schüler um? Liegt es vielleicht daran, dass außer Kultus- und Sicherheitspolitik die Landespolitiker kaum ein anderes Betätigungs- und Profilierungsgebiet haben? Auf Basis dieser Annahme bleiben unsere Kinder, wir Eltern und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer viel zu oft der Spielball ideologisch geführter Hahnenkämpfe. Nicht nur wir Mitglieder des SER-Vorstandes empfinden diesen Umstand als nervtötend und zugleich demoralisierend.“

Das Gremium fordert die sofortige Rücknahme der Abordnungen der dringend am DBG benötigten Lehrkräfte. Zugleich möchte der Elternrat die sofortige Besetzung aller freien Planstellen der für alle Schulformen benötigten Lehrkräfte.

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