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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Kommunalpolitik: Ahlhorn braucht neue Sporthalle

21.01.2014

Ahlhorn Es reicht einfach nicht mehr mit den Hallenkapazitäten für den Sport in Ahlhorn. Sowohl in den Schulen als auch bei den Vereinen kneift es inzwischen beträchtlich. Das war am Montagnachmittag die eindeutige Botschaft einer Gesprächsrunde, zu der die CDU-Fraktion im Großenkneter Rat in die Sporthalle am Lemsen eingeladen hatte. „Wir beschäftigen uns seit langem mit dem Thema“, so Fraktionschefin Astrid Grotelüschen. Ergebnis des regen Austausches mit den Sportlerinnen und Sportlern: Die CDU-Fraktion beantragt, eine neue Sporthalle zu planen und „den Bau schnellstmöglich umzusetzen“. Das Schreiben liegt Bürgermeister Thorsten Schmidtke vor.

vereine wünschen sich sehnlichst neue Halle

Im Freizeitbereich haben der Ahlhorner SV und der TV Ahlhorn mit Engpässen bei den Hallenzeiten zu kämpfen. „Es fehlen insgesamt Hallenzeiten, insbesondere in den Wintermonaten erhalten nicht alle rund 1300 Vereinsmitglieder eine Möglichkeit zum Training oder nur in eingeschränkter Form“, fasst die CDU ihren Eindruck zusammen.

Die Tennisspieler des ASV schlagen sich seit 2007 im Winter mit provisorischen Lösungen durch, berichtete Fachwart Rainer Ludwig. Durch den Wegfall der Fliegerhorstsporthalle und den vermehrten Ganztagsschulbetrieb habe sich die Situation für die 50 bis 60 Kinder weiter verschlechtert. Derzeit würden die Kinder nach Emstek gefahren oder Zeiten in der Halle der örtlichen Klinik genutzt. „Wir sind brennend interessiert, weitere Spielmöglichkeiten zu bekommen“, so Ludwig.

Die Fußballer des ASV erleben derzeit gegen den Trend einen Boom, berichtete Fußball-Abteilungsleiter Ludger Stratmann. Allein 17 Teams gibt es im Nachwuchsbereich, darunter fünf Mädchenteams. Dabei sei der Anteil der Migrantenkinder sehr hoch. Das Ausweichen in die Fußballhalle sei auf Dauer zu teuer, die Gemeinde lehne eine finanzielle Unterstützung ab.

Die Faustballer des ASV leiden ebenfalls unter fehlenden Hallenzeiten. Schon seit Jahren gebe es im Winter weniger Trainingszeiten als im Sommer, sagte Harm Rykena. Da auch die Fußballer mehr Zeiten benötigten, sei die Situation für die Faustballer zusehends schwieriger.

Seit Jahren hakt es inzwischen bei den Trainingszeiten. Nach dem Wegfall der Nutzung der Halle auf dem Fliegerhorst seit 2012 habe sich die ohnehin bereits angespannte Situation noch verschärft, so die CDU. In der vorhandenen Großraumturnhalle (48 mal 28 Meter) sowie der kleinen Turnhalle (24 mal 12 Meter) findet der gesamte Schulsport der Grundschule, der Graf-von-Zeppelin-Oberschule sowie des Gymnasiums für rund 1300 Schüler statt. CDU-Ratsherr Samuel Stoll, der sich intensiv mit der Thematik beschäftigt hat, nannte Vergleichszahlen. In Großenkneten und Huntlosen gebe es jeweils nur eine Grundschule (mit 190 bzw. 180 Schülern) aber ebenso jeweils eine große und kleine Sporthalle.

Die Folge: In Ahlhorn fehlen allen drei Schulen Hallenzeiten. So würde die Grundschule in der 1. Klasse gerne mehr als eine Stunde Schulsport anbieten. Zudem sei derzeit keinerlei Arbeitsgemeinschaft im sportlichen Bereich möglich, ergänzte Lehrer Harm Rykena.

Max Hunger vom Gymnasium erinnerte daran, dass das DBG eine „aufstrebende Schule“ sei, seit kurzem mit 50 Schülern in der Oberstufe. Sie biete Sport als fünftes Prüfungsfach. Schon jetzt seien die Möglichkeiten durch die Dreifach-Belegung begrenzt. „Wir brauchen ganze Felder“, so Hunger mit Blick auf manche Mannschaftssportarten. Zudem möchte das Gymnasium die Angebote am Nachmittag ausbauen, was aber mit den Bedürfnissen der Vereine kollidiere. Für die Oberschule ergänzte Lehrer Rudolf Wübbeler, dass auch hier die Schulleitung einen Neubau sehr begrüßen würde.

Vorstellbar wäre aus Sicht der CDU ein Anbau an die große Sporthalle Am Lemsen. Die Grundstücksfläche ist in Besitz der Gemeinde und die Zugänge, die sanitären Räume etc. könnten in der bestehenden Halle genutzt werden, erläuterte Stoll. Multifunktional solle die neue Halle sein, „mit Augenmaß“ und kostenbewusst geplant werden, so die Botschaft der CDU-Fraktion am Montag.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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