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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Graf-Von-Zeppelin-Schule: Mit Zollstock Stärken messen

20.11.2017

Ahlhorn Konzentriert versuchten die vier Schülerinnen und Schüler der 8b, auf ihren Fingerspitzen einen Zollstock mehrere Schritte durch den Klassenraum zu tragen. Nach zwei Schritten kippte der „Zauberstab“, wie er genannt wurde, zur Seite. Schnell merkten die Jugendlichen: Die Übung war gar nicht so einfach. Sie war Teil der Potenzial-Analyse (PA), die die Grone Schule-gGmbh zwei Tage an der Graf-von-Zeppelin-Schule in Ahlhorn in den achten Klassen vorgenommen hat. Die PA ist ein Baustein der Berufseinstiegsbegleitung an der Schule.

„Redet miteinander“

„Was ist euch aufgefallen?“, fragte Sabine Güntzler die übrigen Schüler. „Ihr redet nicht miteinander“, meldete sich ein Schüler zu Wort. Zustimmendes Nicken von Güntzler: „Genau. Ihr müsst miteinander sprechen.“ Durch diese Übung analysiert die Gronen-Schule gGmbH die Stärken und Schwächen der Jugendlichen. „Wir achten darauf, wie sich die Schüler in Gruppen verhalten“, erklärte die PA-Durchführungsverantwortliche, Franka Güntzler. Die Beobachter machten sich während der Aufgaben Notizen: Mit Zahlen von eins bis sechs bewerteten sie verschiedene Aspekte. Die personale Komponente sowie die soziale und methodische Komponente wurden unter die Lupe genommen. „Eins bedeutet, dass uns jemand besonders überrascht. Drei bedeutet, der Schüler ist stetig dabei“, erklärte Franka Güntzler.

Die nächste Gruppe versuchte, den „Zauberstab“ gemeinsam von einem Punkt zum anderen zu bringen. Dieses Mal kam die Botschaft „Redet miteinander“ an: Die 15-jährige Zinah übernahm das Kommando. „Runter, runter, runter – absetzen.“ Der erste Versuch gelang. Der zweite und dritte auch.

„Heldenrätsel“ oder „Krisenmanager“ lauteten die Titel weiterer Aufgaben. Beispielsweise mussten die Schüler Argumente hervorbringen, weshalb sie auf einem fremden Planeten bleiben würden – und warum nicht. Durch die Übungen konnten die PA-Beobachter genauer beurteilen, wie es nach der Schulzeit für die Jugendlichen möglicherweise weitergehen kann. Bei einem Abschlussgespräch, zu dem auch die Eltern eingeladen sind, bekommen die Schüler eine achtseitige Auswertung, erklärte Ingo Pohl, Leiter der Berufseinstiegsbegleitung. „Zum Schluss bekommen die Schüler von uns eine Berufsfeld-Empfehlung.“

Dem 18-köpfigen Team, das insgesamt 33 Schulen betreut, sei es wichtig, die Schüler nicht zu demotivieren. Deshalb gehe es vor allem darum, Stärken hervorzuheben.

Blicke von außen

Schulsozialarbeiterin Barbara Christidis: „Für uns als Schule ist es gut, wenn von außen ein Blick auf die Stärken der Schüler geworden wird.“ Positiv sei es, dass sich die Jugendlichen während der PA in einem heimischen Umfeld – in eigenen Klassenräumen – bewegen könnten.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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