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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Infrastrukturausschuss: Gemeinde kann nicht warten

10.02.2018

Ahlhorn /Großenkneten Dass sich die langatmige Regierungsbildung in Berlin so direkt auf die Kasse der Gemeinde Großenkneten auswirken könnte, hätte vor einigen Monaten wohl kaum einer gedacht. Als 2017 der Antrag für die Aufnahme Ahlhorns in das Förderprogramms „Soziale Stadt“ gestellt wurde, waren alle guter Hoffnung, dass es im Frühjahr 2018 mit der Zusage klappen könnte und es auch Zuschüsse für einen neuen Kindergarten in Ahlhorn geben könnte.

Ausschuss überzeugt von Planung für Kita

Architekt Wolfgang Behrends aus Dötlingen stellte die geänderte Planung für den nunmehr dreigruppigen Kindergartenneubau an der Straße Am Lemsen im Ausschuss vor. Jetzt gehört auch ein Bewegungsraum dazu. Jeder Gruppenraum ist so angelegt, dass er als Krippe, für Kitagruppen oder integrative Gruppen genutzt werden könnte. Das Gebäude ist auf dem großen Grundstück weiter nach hinten gezogen worden, damit die Option für einen vierten Gruppenraum gleich mit vorgesehen ist. Vertreter aller Fraktionen sprachen von einer „Super-Planung“. Gleichzeitig wurde der Wunsch nach einem raschen Start des Baus betont.

Carsten Grallert von der Kommunalen Alternative/Unabhängige brachte den Gedanken ein, ob nicht sogar die Option für eine fünfte Gruppe (Maximalgröße eines Kindergartens) beim Bau nicht zumindest beachtet werden sollte. Diese Anregung soll bis zur Sitzung des Verwaltungsausschuss abgewogen werden. Eine Möglichkeit wäre es laut Behrends, dass das Gebäude noch weiter hinten auf dem großen Grundstück platziert werde. Die Anregung von Grallert stieß auf Zustimmung.

Doch dann kam die Bundestagswahl und die Suche nach einer neuen Regierungsmehrheit. Ergebnis: Frühestens im Herbst, wenn der Bundeshaushalt 2018 steht, ist mit dem Bescheid aus Berlin zu rechnen. Solange kann die Gemeinde Großenkneten aber angesichts des dringenden Bedarfs an weiteren Kindergartenplätzen nicht mehr warten. „Wir müssen es jetzt ohne Förderung umsetzen“, sagte Bürgermeister Thorsten Schmidtke am Donnerstagabend im Großenkneter Infrastrukturausschuss, der einmütig diese Meinung teilte.

Der Neubau des dritten Kindergartens in Ahlhorn an der Straße Am Lemsen wird dabei ein Großvorhaben. Noch im August 2017 war man bei der ersten Planvorstellung von einer Kita mit zwei Gruppen ausgegangen – damals mit rund 1,4 Millionen Euro kalkuliert. Doch zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass nach den vorliegenden Anmeldezahlen noch 15 Krippenplätze fehlen und damit eine komplette Gruppe.

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Daher wird jetzt für drei Gruppen gebaut, wofür insgesamt über zwei Millionen Euro zu veranschlagen sind, wie Architekt Wolfgang Behrends berichtete. Selbst diese Summe ist mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, denn Ausschreibungen seien momentan „wie eine Wundertüte“, so der Fachmann. Grund ist die boomende Baukonjunktur.

Hätte die Förderung des Programms „Soziale Stadt“ bereits gegriffen, wäre mit rund 1,4 Millionen Euro an Zuschüssen zu rechnen gewesen. Die Gemeinde versucht derzeit noch, einen sogenannten „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ für den Kita-Neubau in Ahlhorn genehmigt zu bekommen, doch die Aussichten auf einen erfolgreichen Ausgang des Vorstoßes werden als „nicht rosig“ gewertet, so Erster Gemeinderat Klaus Bigalke am Freitagvormittag.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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