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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Urgestein Max Hunger verlässt das DBG

31.01.2019

Ahlhorn Das Urgestein, der Ideengeber und der erste Biologie-Referendar – sie alle verlassen das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) Ahlhorn. Für Max Hunger und Ulf Legies, die beide in Altersteilzeit gehen, sowie für Lenne Diesing, der sein Referendariat beendet hat, richtete die Schule nun eine Abschiedsfeier aus. Schulleiter Wolfgang Reich-Kornett und das Kollegium sparten dabei nicht mit warmen Worten. Für Hunger und Legies hatte der Lehrerchor noch Ständchen parat: Jedem wurde ein selbstgedichtetes Lied gesungen.

Das Urgestein

Max Hunger, „das Urgestein“, wie ihn Reich-Kornett nennt, war seit 1996 am DBG tätig, zunächst abgeordnet von der Orientierungsstufe in Ahlhorn, bevor er 1997 ans Gymnasium versetzt wurde. Der 64-Jährige unterrichtete Sport und Biologie. Jahrelang war er der Fachberater Sport für den Landkreis Oldenburg und Delmenhorst. Dabei hat er vielen Schulen das Prädikat „Sportfreundliche Schule“ ausgestellt, sagte Reich-Kornett. Und für das DBG hat er auch einiges getan: „Er war der Ideengeber für den Namen der Schule.“

Als Fachobmann für Sport hat er den Skilehrgang initiiert. Außerdem habe er dafür gesorgt, dass auf dem Schulhof ein Biotop eingerichtet wurde. „Die Schüler konnten Froschlaich und Wasserproben entnehmen“, sagte Reich-Kornett – so eine Möglichkeit sei nicht selbstverständlich.

Nun habe Hunger, der nebenbei als Naturschutzbeauftragter des Landkreises Oldenburg tätig ist, „Zeit für Reisen, die Natur und seine vielseitigen Hobbys“, fasste es der Schulleiter zusammen.

Der Ideengeber

Auch Ulf Legies hat Spuren hinterlassen am DBG. Reich-Kornett beschreibt ihn als „Macher der Ganztagsschule und der Mittagsversorgung“. Legies habe das Konzept entwickelt und umgesetzt. Seit 2007 unterrichtete er in den Fächern Deutsch, Englisch und Geschichte am DBG und war der Mittelstufenkoordinator. Davor war er an der BBS Friesoythe und in der Jugendhilfe tätig.

Bei der Schulleitung habe der 63-Jährige als „starker Ideengeber“ gegolten. Auf dem Weg ins digitale Zeitalter habe er immer auch den pädagogischen Wert im Umgang damit hinterfragt und die stetige Auseinandersetzung angemahnt. Er sei ein „kritischer Freund“ gewesen, sagt Reich-Kornett.

Legies habe stets das Gespräch gesucht. Am besten beschreibe ihn laut Reich-Kornett seine Devise: „Holt die Menschen an einen Tisch, lasst sie reden und alle Probleme sind gelöst.“

Der Referendar

Auch für ihn ist die Zeit am DBG vorbei: Lenne Diesing war der erste Biologie-Referendar an der Schule. Wohin es den 33-Jährigen, der die Fächer Biologie und Deutsch unterrichtet, nun verschlägt, ist noch nicht klar. Das Kollegium wird ihn jedoch vermissen. „Er hatte eine Leichtigkeit im Unterricht, doch die fachliche Ernsthaftigkeit fehlte nie“, sagte Reich-Kornett

Auch Diesing werde die Schule vermissen. „Ich bin froh, dass das Referendariat vorbei ist – aber ich verlasse die Schule mit zwei weinenden Augen.“

Manuela Wolbers Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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