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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Reiten: Alle Prüfungen finden statt

15.08.2011

HUDE Sonntagmittag waren bei Svenja Hempel leise Zweifel aufgekommen. „Da sah es nicht so gut aus. Ich war mir nicht sicher, ob wir reiten können“, sagte sie am frühen Abend. Doch trotz der starken Regenfälle fand auch der letzte Wettbewerb der Huder Reitertage auf dem Turnierplatz des RC Hude an der Lintelner Straße statt. Siegerin in der Springprüfung der Klasse M wurde die Sportlerin vom RV Ganderkesee auf Lanzelot.

Kein Stechen nötig

Die Konkurrenz war mit Stechen ausgeschrieben worden, 62 Meldungen waren dafür vor Turnierbeginn beim gastgebenden RCH eingegangen. Deshalb musste er sie in zwei Abteilungen austragen lassen. Angesichts der widrigen Wetterverhältnisse gingen dann aber nur 16 Reiter tatsächlich an den Start. Zwei von ihnen blieben fehlerfrei. Der eine dieser Null-Fehler-Ritte gelang Hempel in 58.21 Sekunden. Damit sicherte sie sich direkt die goldene Schleife der zweiten Abteilung. Zweiter wurde Heinz-Hermann Decker (RV Höven, 4.00/58.01). Auch Claas Jüchter vom Stedinger RFV Sturmvogel Berne bewältigte den Parcours auf Landora ohne Abwurf (55.23). Da er aber in der ersten Abteilung startete, gewann er diese – und das Stechen fiel aus.

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Dies war allerdings der einzige „Wettbewerb“, der während des dreitägigen Turniers nicht stattfand. 23 Prüfungen in den Klassen E bis M hatten die Turnierorganisatoren um den Vorstand des RCH ausgeschrieben, alle fanden einen Sieger. Dass daran am Auftakttag, am Freitag, nicht alle geglaubt hatten, gab Melanie Harms, 1. Vorsitzende des Vereins, zu. „Die Plätze standen unter Wasser. Das war schrecklich“, sagte sie. Doch mit vereinten Kräften wurde das Wasser abgepumpt, und Ablaufrinnen gegraben. Am Sonnabend belohnte dann sogar Sonnenschein die harte Arbeit, die die Vereinsmitglieder in den vergangenen Jahren geleistet hatten. Sie hatten den Turnierplatz neu gestaltet. Es entstanden zwei neue Dressurvierecke und ein neuer Springplatz mit Sandboden. Auf diesen wurden die „Huder Pferdetage“ zum ersten Mal seit drei Jahren wieder ausgetragen. „Die Arbeit hat sich gelohnt“, freute sich Harms. In der Tat, einen härteren Test als die vergangenen Tag konnte es kaum geben. Und die Anlage bestand ihn.

„Der Platz ist super“, lobte dann auch Hempel. „Man hat nicht gemerkt, dass es so stark geregnet hat.“ Sie und Lanzelot entwickeln sich zu Spezialisten für nasse Bodenverhältnisse. „Scheint so“, sagte Hempel. Am 23. Juli war sie in Rastede Vizelandesmeister in der Vielseitigkeit geworden. Dort hatte es auch kräftig geregnet. Seitdem hatte Lanzelot eine Pause genossen. In Hude trat Hempel wieder mit ihm an, wieder erfolgreich. „Er kann alles, und er gibt immer alles“, lobte Hempel, die auf Lanzelot schon 2008 in Hude siegreich war.

Die schwerste Dressur des Turniers, eine Dressurprüfung der Klasse M, gewann Anja Raffel-Schwepe vom RV Bettingbühren auf Alina mit 532 Punkten (66.500 Prozent). Zweite wurde Sarah Bentrup vom RFV Bawinkel auf Ferrero (512/64.000) gefolgt von Alexandra Schneider vom RuFV Woeschenland auf Power of Love (497/62.125).

Kurzer Umzug in die Halle

Harms dankte natürlich den vielen Helfern aus dem Verein. „Es lief wirklich gut“, sagte die Vorsitzende. Das Team arbeitete zum ersten Mal zusammen. Und es bewies Improvisationstalent. Als der Regen am Sonntag dann doch zu stark wurde, verlegte es die Mannschaftsdressur der Klasse A kurzerhand in die Halle. Die gewann der RV Hohenböken II mit Lisa Gundelach auf Call me Carry, Birgit Wöbken auf Luxikus, Isa Wöbken auf Norberth und Vanessa Wachtendorf auf Pik’s Sunshine mit der Note 7.30.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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