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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Als „Brückenbauer“ zwischen zwei Nationen bewährt

09.09.2009

HUDE So manch einer nutzt seinen Urlaub im Spätsommer zum Ausspannen und Kräftesammeln, fliegt für ein paar Tage in sonnigere Gefilde, nicht so Jörg Kreusel: Der ehrenamtliche Gemeindejugendpfleger hat sich extra ein paar Tage frei genommen, um den Besuch einer 32-köpfigen Delegation aus Hudes polnischer Partnerstadt Nowe Miasto Lubawskie zu betreuen. Seit dem vergangenen Freitag sind sieben Jungen und 13 Mädchen im Alter von zwölf bis 15 Jahren sowie zwölf Lehrer der Oberschule zu Gast in Hude.

Das Programm für die Polen hat Kreusel in Windeseile zusammengestellt. Denn ursprünglich wollten die Lehrer und Schüler aus Nowe Miasto ihre Partnerschule im litauischen Salcininkai besuchen, doch die sagte kurzfristig ab, so dass die Huder Peter-Ustinov-Schule eingesprungen ist. „Das haben wir natürlich gerne gemacht“, betont Rektor Nico Rettcher. Schließlich bewährt sich das Schulzentrum schon seit langem als „Brückenbauer“ zwischen Deutschland und Polen. Seit 2003 pflegt die Haupt- und Realschule einen regelmäßigen Austausch mit der Oberschule aus Nowe Miasto Lubawskie. Klar, dass dabei freundschaftliche Kontakte entstanden sind: So sind Huder Schüler, die in den vergangenen Jahren bereits zu Besuch in Polen waren, mit dabei, wenn die Gäste abends im Kulturhof grillen. Ihre Eltern bringen Salate – „die Atmosphäre ist prima“, findet Nico Rettcher.

Die polnischen Gäste sind in der Außenstelle Hohelucht untergebracht. „Dort haben wir im vergangenen Jahr die ehemalige Hausmeisterwohnung in Eigenarbeit zur Vier-Zimmer-Gästewohnung umfunktioniert“, berichtet Rettcher. Dort sind die Lehrerkollegen, die den Besuch gleichzeitig als Fortbildungsmaßnahme nutzen, einquartiert. Ihre Schützlinge sind auf zwei Schulräume verteilt.

Am Wochenende haben die Polen am Bürgerfest teilgenommen und den Stand ihrer Heimatstadt mitbetreut. Am Montag nahmen sie am Unterricht teil, am Dienstag stand ein Besuch im Bremer Universum auf dem Programm. An diesem Mittwoch heißt es, Abschied zu nehmen: Bereits um 6 Uhr morgens beginnt die Heimreise im Bus.

Das Wiedersehen lässt indes nicht sehr lange auf sich warten: Vom 10. bis 21. Mai 2010 plant die Peter-Ustinov-Schule den Gegenbesuch.

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