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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Oberschule: Alte Aufgabe unter neuem Arbeitgeber

28.01.2017

Ahlhorn Sie ist das Gesicht der Schulsozialarbeit an der Graf-von-Zeppelin-Schule in Ahlhorn: Barbara Efthimiadis-Christidis. Seit Dezember 2001 prägt die sozialpädagogische Fachkraft das Schulleben mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen mit. „Sie ist das Bindeglied zwischen der Schülerschaft, den Eltern und Lehrern“, betonte Erster Gemeinderat Klaus Bigalke jetzt bei einer kleinen Feierstunde. Die 50-Jährige bleibt auch künftig als Sozialarbeiterin der Oberschule erhalten, doch unter neuer Flagge: Sie ist seit Jahresbeginn bei der Landesschulbehörde angestellt und nicht mehr bei der Gemeinde Großenkneten.

Anfang 2017 hat das Land Niedersachsen nämlich eine alte Forderung der Kommunen aufgegriffen und seine Zuständigkeit für die Sozialarbeit an allen allgemeinbildenden Schulen anerkannt. Zum 1. Januar 2017 hat das Land daher 500 Stellen ausgeschrieben, eine davon an der Graf-von-Zeppelin-Schule in Ahlhorn.

Situation an Grundschulen

Die Schulsozialarbeit ist 2014 auch an den vier Grundschulen der Gemeinden eingeführt worden. Der Wunsch kam von den Schulleitungen der vier Grundschulen, die den Einsatz einer sozialpädagogischen Fachkraft für erforderlich hielten. Der Gemeinderat folgte dieser Forderung. Bürgermeister Thorsten Schmidtke setzte sich bei der Landesschulbehörde dafür ein. Dabei ging die Gemeinde 2014 „in Vorleistung“ für das Land und schuf eine Stelle.

Aktuell übernimmt das Land finanziell eine halbe Stelle (19,5 Stunden) an der Grundschule Ahlhorn. Christine Book hat sie inne. Die Gemeinde finanziert weiterhin eine 39-Stunden-Stelle. Dabei ist Sanja da Silva Souto mit einer halben Stelle an den Grundschulen Großenkneten, Huntlosen und Sage im Einsatz. Die gemeindliche halbe Stelle an der Grundschule in Ahlhorn ist derzeit vakant. Hier läuft noch die Stellenausschreibung.

Barbara Efthimiadis-Christidis wechselt damit den Arbeitgeber, aber nicht die Aufgabe. „Nach außen ändert sich nichts“, betonte Klaus Bigalke. Vor 15 Jahren war die Fachkraft im Rahmen des Förderprogramms „Stärkung der Hauptschule“ zunächst befristet eingestellt worden. Das war damals ziemliches Neuland: Die Schulsozialarbeit steckte noch in den Kinderschuhen. Nach mehrmaligen Vertragsverlängerungen folgte schließlich ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, „auch in Anerkennung ihrer Leistungen“, so Bigalke. Das Förderprogramm änderte zwischendurch seinen Namen (zu „Profilierung der Hauptschule“), der Zuschuss blieb immer gleich. 24 000 Euro erhielt die Gemeinde jedes Jahr vom Land.

In der kleinen Feierstunde im Beisein des Oberschulrektors Dirk Richter hob Klaus Bigalke die Verdienste von Barbara Efthimiadis-Christidis als sozialpädagogische Fachkraft hervor. In ganz besonderer Weise kümmere sie sich um die Probleme der Schüler und Schülerinnen. Zuletzt habe sie die Integration der ausländischen Jugendlichen konzipiert. „Eine Schulsozialarbeit ohne Barbara Efthimiadis-Christidis ist undenkbar“, lobte Bigalke.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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