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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Alternativen zu Gymnasium werden vermisst

14.03.2017

Ganderkesee Es gibt ein Gymnasium in der Gemeinde Ganderkesee und zwei Oberschulen – manchen Eltern indes reicht dieses schulische Angebot nicht aus. Zum Beispiel Wibke Leder: „Wir brauchen Alternativen“, findet die Mutter von vier Töchtern aus Schierbrok.

Diese Forderung leitet Wibke Leder aus den eigenen Erfahrungen ab: Ihre älteste Tochter, heute elf, besuchte zunächst das Gymnasium Ganderkesee, fühlte sich dort aber von Anfang an nicht wohl. Und das hat für die Mutter Gründe: „Die Kinder kommen aus der kleinen, behüteten Grundschule an das große Gymnasium und finden dort keinen geschützten Bereich, wo sie erstmal für sich sein können“, beklagt Wibke Leder. Ihr Eindruck ist: Die Fünftklässler brauchen mehr Eingewöhnungszeit, „sie sind überfordert mit der Menge, die da auf einmal auf sie einstürzt“.

Wibke Leder hat die Konsequenzen gezogen: Ihre Tochter besucht inzwischen – mit einer Ausnahmegenehmigung – die Peter-Ustinov-Schule in Hude, eine Oberschule mit gymnasialem Zweig bis Klasse zehn. Was ihr dort besonders gefällt: Die Jüngsten genießen eine Art „Welpenschutz“ an einem eigenen Standort, und für die fünften und sechsten Klassen gibt es ein spezielles Konzept. Die Fünftklässler werden – unabhängig von der Schullaufbahnempfehlung – im Klassenverband unterrichtet, im sechsten Jahrgang beginnt eine schrittweise Differenzierung durch Kurse in den Hauptfächern. Erst ab Klasse sieben erfolgt dann die Verteilung nach dem Leistungsvermögen auf unterschiedliche Schulzweige.

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Die Oberschulen in Ganderkesee haben keinen gymnasialen Zweig, deshalb sind sie für Wibke Leder auch keine Alternative. Sie würde sich zum Beispiel eine Montessori-Schule am Ort wünschen – „einen Montessori-Kindergarten gibt es ja schon“, sagt die 42-Jährige und fragt sich: „Warum gibt es kein zusätzliches schulisches Angebot?“

Diese Frage stellte die Schierbrokerin vergangene Woche auch öffentlich im Rathaus, in der Einwohnerfragestunde des Ausschusses für Schulen, Jugend und Sport. Dort biss sie auf Granit: „Das Gymnasium in Ganderkesee ist ein echter Standortfaktor“, erklärte Bürgermeisterin Alice Gerken. Die Gemeinde setze alles daran, diesen Standort nicht zu gefährden.

Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa, Vorsitzende des Schulelternrates am Gymnasium, hat nicht den Eindruck, dass Eltern der jüngeren Jahrgänge ihre Kinder für überfordert halten. „Wir sind gerade bei den Eltern des fünften Jahrgangs sehr aufmerksam“, sagt sie. Es gebe eine individuelle Betreuung der Schüler, die Dokumentation beginne sehr früh, auch der Elternsprechtag finde frühzeitig statt. Sicher werde gefordert – aber auch gefördert.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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