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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Ferienaktion: Anpacken und ausprobieren

29.06.2017

Großenkneten Endlich Sommerferien. Doch sich erst einmal zurückzulehnen und nichts zu tun, kam für die 16 Teilnehmer der „Summer School“ beim Mineralölkonzern Exxon Mobil nicht infrage: „Die Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren lernen eine Woche lang verschiedene Tätigkeiten der Mechatroniker-Ausbildung kennen“, sagt Bernd Ebbing, Ausbildungsleiter bei Exxon Mobil in Großenkneten.

Anna Lukaszewicz ist das einzige Mädchen unter den Teilnehmern: „Schon in der Grundschule habe ich beim Thema Werken gemerkt, dass mir handwerkliche Dinge sehr liegen“, sagt die 17-jährige Großenkneterin. Sie ist auf die „Summer School“ aufmerksam geworden, weil ihr Bruder bei Exxon Mobil arbeitet.

Von Azubis lernen

Angeleitet werden die Schüler von den Auszubildenden. Sören Eilers ist im dritten Lehrjahr: „Jeder von uns leitet eine Station, wir Azubis haben ebenfalls viel Spaß daran, den Schülern unseren Beruf näherzubringen.“ Er hat Lukaszewicz und dem 15-jährigen Korbinian Fenzl (Bahrenborstel) gerade beigebracht, Rohre mit Hanf abzudichten. „Dabei haben sich beide ganz gut angestellt und sehr schnell begriffen, worum es geht“, lobt Eilers.

Fenzl hat sich angemeldet, um eine erste Berufsorientierung zu bekommen: „Ich bin mir noch nicht sicher, was ich später machen möchte, es ist gut, wenn ich tiefer in den Beruf reinschauen kann“, sagt Fenzl. Genau darum geht es der Firma: „Mit der Summer School möchten wir junge Leute bei der Berufsorientierung unterstützen und sie für technische Berufe begeistern“, sagt Unternehmenssprecherin Birgit Schilling.

Ebbing weiß, warum dies mittlerweile sehr wichtig ist: „Es gibt heute deutlich mehr Ausbildungsplätze als Bewerber, deswegen müssen sich die Firmen auch um die Jugendlichen bemühen und attraktiv sein“, betont der Ausbildungsleiter. Gerade die Praxiserfahrung spielt hierbei eine primäre Rolle: „Zu Hause werden viele kaum noch handwerklich aktiv und wissen deswegen möglicherweise nichts über die Talente und Begabungen, die in ihnen stecken“, sagt Ebbing.

Eltern ins Boot holen

Wichtig sei auch, die Eltern und Lehrer zu informieren. Häufig würden nämlich viele Schüler erst durch ihre Eltern, die von dem Angebot beispielsweise in der Zeitung lesen, auf die Summer School aufmerksam. So war es auch bei Daniel Maier aus Ahlhorn: „Ich habe mich angemeldet, nachdem meine Eltern mir davon erzählten. Diese Entscheidung habe ich jedoch nicht bereut und ich könnte mir gut vorstellen, später einmal in diesem Bereich zu arbeiten“, sagt der 17-Jährige.

Noch bis Freitag können sich die Schüler in der Werkstatt ausprobieren. Im Anschluss bekommt jeder eine ehrliche Rückmeldung von Ebbing und den Azubis. Auch eine Bescheinigung erhalten die Jugendlichen: „Viele Firmen haben daraufhin schon bei uns angerufen und gefragt, was die Schüler genau bei uns gemacht haben“, berichtet Ebbing. Viele bewerben sich auch direkt bei Exxon Mobil: „Vorteil ist, dass die Bewerber uns bereits kennen und umgekehrt“, sagt Ebbing. Die Hälfte der Teilnehmer der vergangenen sechs Jahre – seitdem gibt es die Summer School – sei mittlerweile bei Exxon Mobil tätig.


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Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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