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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Berufsförderungswerk: Apfelallee wird zur Adresse für junge Migranten

16.06.2016

Bookholzberg Mehr als 5000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge waren im März dieses Jahres bei niedersächsischen Jugendämtern registriert. In das Bemühen, möglichst viele dieser jungen Menschen zu integrieren und ihnen auch beruflich eine Perspektive zu vermitteln, hat sich jetzt auch das Berufsförderungswerk (BFW) Weser-Ems in Bookholzberg, Apfelallee 1, eingeschaltet. Binnen 15 Monaten soll dort eine Gruppe von zwölf Personen gezielt in Richtung Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung geführt werden.

„Für uns ist das ein neues Tätigkeitsfeld“, sagte Hartmut Kostens, beim BFW zuständig für das Marketing. In der vorigen Woche seien die ersten jungen Leute gekommen, am Montag weitere.

Hintergrund dieses neuen Tätigkeitsfeldes ist eine neue Kooperation: Die niedersächsischen Berufsförderungswerke in Bookholzberg, Bad Pyrmont und Goslar sowie die Jugendhilfeeinrichtung Leinerstift (Großefehn, Kreis Aurich) haben ein Unterstützungsangebot begonnen. Zielgruppe sind Migranten im Alter von 16 bis 18 Jahren, die ohne Begleitperson nach Niedersachsen flüchteten. Ihnen will man Orientierung in einer für sie ungewohnten Umgebung geben, beim Überwinden sprachlicher und sozialer Hemmnisse helfen und Maßnahmen auf dem Weg in eine schulische und berufliche Integration anbieten.

Dass ausgerechnet die Berufsförderungswerke sich hier einbringen, mache Sinn, sagte Tobias Bachhausen vom Netzwerk der niedersächsischen Berufsförderungswerke. Für die Häuser sei Integrations- und Bildungsarbeit ein tägliches Geschäft – und sie böten ein geschütztes Umfeld.

Die Umsetzung des neuen Angebots beginnt in Bookholzberg. Etwas später will sich das Berufsförderungswerk Goslar einklinken.

Laut Bachhausen ist ein Fahrplan mit fünf Etappen vorgesehen, für die jeweils drei Monate angesetzt sind. Nach der Vermittlung von Sprachkenntnissen ist ein Orientierungstraining geplant, in dem es zum Beispiel um das Einkaufen, ums Verhalten im Straßenverkehr oder das Erlernen üblicher Umgangsformen geht.

In Etappe drei werden die vorhandenen fachlichen Kompetenzen ermittelt. In der darauffolgenden Erprobungsphase geht es um das Finden beruflicher Perspektiven. Die Ergebnisse dienen dann als Entscheidungsgrundlage für den Einstieg in die letzte Phase: „Integration in Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung“.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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