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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Betreuung: „Atemlos“ im Musik-Container

07.08.2014

Ganderkesee Die Stühle stapeln sich auf den Tischen. Im Eingangsbereich hängt in großen Buchstaben „Alles Gutes zum Schulanfang“. Doch der Eindruck, an der Katenkamp-Schule in Ganderkesee tobt erst ab 11. September wieder das pralle Leben, täuscht. Die Bildungsstätte in Trägerschaft der Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg gGmbH bietet auch in den Ferien ein ausgeklügeltes System der Betreuung an.

„Wir haben lediglich 30 Tage im Jahr geschlossen“, sagt Schulleiterin Dr. Edith Aschenbrenner, „die Regelschule macht 66 Tage Ferien.“ So ist die Katenkamp-Schule in diesem Sommer lediglich 20 Tage geschlossen. Während der Herbstferien sei eine komplette Ferienbetreuung möglich. Den Eltern komme dies sehr entgegen, weil sie in der Regel auch nur 30 Urlaubstage haben. „Und viele unserer Kinder können nicht einfach mal zu Opa und Oma“, erklärt Aschenbrenner.

18 von insgesamt 68 Schülerinnen und Schülern beleben derzeit die Schule an der Pestalozzistraße. Es gibt drei Gruppen, die jeweils von zwei Lehrkräften und einem Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) betreut werden. Die Planung sei recht komplex, so Aschenbrenner. Es gebe einen dicken „Übergabe-Ordner“, in dem Pflege, Medikamente oder andere wichtige Angaben verzeichnet seien.

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Das Wichtigste: „Ferienbetreuung soll Spaß machen“, weiß die Schulleiterin. Die Kinder können sich ihr Programm wünschen – ob Freibad-Besuch oder Ausflug zum Tierpark Ostrittrum, erläutert Lehrer Nils Lion. „Am Dienstag waren wir zusammen in Delmenhorst einkaufen“, erzählt Alexander (14). Mitschüler Lukas (12) wünscht sich, Musik zu machen. Der „Musik-Container“ vor der Schule gilt als überaus beliebt. Und so schmettern die Jugendlichen an diesem Mittwoch Stücke wie „Deine Küsse sind wie Feuer“ von den Calimeros oder „Atemlos“ von Helene Fischer. Den Lehrer freut’s: „Wir brauchen dringend Nachwuchs für unsere Schülerband Durazell.“

Basteln, Spielen oder Kochen stehen auf der Wunschliste der 20 Kinder, die aktuell durch die Viasol gGmbH im Jugendzentrum „Trend“ betreut werden, ganz oben auf der Wunschliste. Wenn das Wetter stimmt, gibt es auch Ausflüge zum Tierpark Thüle oder zum Rämmidämmi-Kinderland in Wildeshausen, wie Kerstin Lehmann von der Viasol erläutert. Einmal pro Woche kommt Kunstlehrer Alexej Spadi in die Mal- und Kreativgruppe. Im Rahmen der Ferienbetreuung nimmt die Gruppe auch Kontakt zu Ganderkeseer Institutionen auf. So besuchen die Sechs- bis Zwölfjährigen schon mal die Polizeistation oder die St. Cyprian- und Corneliuskirche.

Viasol übernimmt Ferienbetreuung im Jugendzentrum „Trend“

Schulkinder können in den Sommerferien von der Viasol gGmbH im Jugendzentrum „Trend“ in Ganderkesee betreut werden. Hierfür stehen 23 Plätze zur Verfügung, wie Gemeindesprecher Hauke Gruhn mitteilt. Eltern können ihre Kinder auch tage- oder wochenweise anmelden. Die Betreuung ist montags bis freitags von 7.30 bis 15 Uhr möglich.

Seit zehn Jahren stellt die Gemeinde die Räume im „Trend“ zur Verfügung. Die Betreuung durch die Viasol erstreckt sich zurzeit über zehn Wochen im Jahr – je zwei Wochen in den Oster- und den Herbstferien sowie sechs Wochen in den Sommerferien. Pro Woche erhält Viasol derzeit von der Gemeinde einen Zuschuss von 700 Euro. „Über die Frage, ob dieser Zuschuss auch künftig für volle zehn Wochen im Jahr gewährt werden kann, werden die Haushaltsberatungen für 2015 Aufschluss geben“, erläutert Gruhn weiter. Pro Kind und Tag werden den Eltern acht Euro in Rechnung gestellt, dazu 3,50 Euro für ein Mittagessen.

Die drei Horte in der Gemeinde Ganderkesee haben seit Beginn der Sommerferien geschlossen. Als erstes nimmt der Hort Schierbrok am 21. August den Betrieb wieder auf. Eine Woche später folgen am 28. August die Horte in Bookholzberg und Ganderkesee („Lummerland“).

Geschlossen sind seit dem 31. Juli die Kindertagesstätten im Gemeindegebiet. Sie öffnen wieder am 21. August. Für alle neuen Kinder ist am 25. August erster Kindergarten- oder Krippentag. „Die Schließzeiten der Kindertagesstätten werden immer bereits im April des Vorjahres bekannt gegeben“, so die zuständige Fachdienstleiterin Karen Becker. „Das tun wir bewusst, damit sich alle Eltern lange im Voraus darauf einstellen können.“

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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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