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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Auch Sportunterricht funktioniert „op Platt“

23.04.2013

Ganderkesee Die Plattdeutschlehrenden in den Ganderkeseer Schulen treffen sich seit vergangenem Jahr zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Am Donnerstagnachmittag konnten Ganderkesees Plattdeutschbeauftragter Dirk Wieting und die Landkreis-Beauftragte Angela Hillen dazu im Ganderkeseer Rathaus einen kompetenten Gast begrüßen.

Andrea Cordes, Fachberaterin für Regional- und Minderheitensprachen, informierte über Möglichkeiten, die plattdeutsche Sprache noch besser in den Schulunterricht einzubauen.

Cordes lobte zunächst die vielfältigen plattdeutschen Aktivitäten in der Gemeinde Ganderkesee. Mit Blick auf die Schulen wies sie darauf hin, dass es für Lehrer und freiberufliche Mitarbeiter der Plattdeutsch-AGs in Stapelfeld Fortbildungen gebe. Ferner schlug die Fachberaterin vor, dass die plattdeutsche Sprache in den Fächern Sport, Werken, Musik oder Kunst sehr gut eingebunden werden könne, auch wenn es nur jeweils fünf Minuten seien. „Die Kinder verstehen alles“, so ihre Erfahrung. Voraussetzung sei nur, dass die Lehrer auch Plattdeutsch sprechen können.

Andrea Cordes informierte darüber, dass die Möglichkeit besteht, bei der Landesschulbehörde in Osnabrück einen Antrag zu stellen, um entweder „Starter-Schule“ (Schulen, die mit Plattdeutsch anfangen wollen) oder „Projekt-Schule“ (Schulen, die schon länger plattdeutsche Projekte machen) zu werden. Hier können Lehrer einige ihrer Stunden dazu verwenden, um die plattdeutschen Projekte vorzubereiten. Das Prädikat „Plattdeutsch-Schule“ soll Schulen zuteil werden, die sich vorbildlich um die plattdeutsche Sprache kümmern.

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