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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

FERIENPASS: Augen auf, wenn Kinder ins Netz gehen

01.08.2006

GANDERKESEE Das Jugendzentrum Trend macht Kinder fit fürs Internet. Auch auf die Gefahrenstellen auf der Datenautobahn wird aufmerksam gemacht.

von daniela zenth GANDERKESEE - Ein Mausklick – und zehn kleine Internetpioniere düsen auf die Datenautobahn. Und wie im Straßenverkehr gibt es auch hier wichtige Regeln und Verhaltensweisen, – denn auch im Netz lauern Gefahren. Deshalb machen die Teilnehmer der Ferienpassaktion im Jugendzentrum Trend mit „Fahrlehrer“ Matthias Heil den „Internetführerschein“.

Navigieren im Netz – besonders für Kinder – ist keine leichte Aufgabe. Zu undurchdringlich ist der Dschungel an Informationen, zu viele Falltüren führen auf Seiten mit Gewalt verherrlichenden, pornografischen oder rechtsextremen Inhalten, oder die Kinder landen durch einen falschen Klick in Chaträumen, „wo sich selbst Erwachsene nicht aufhalten sollten“.

Genau darum sollten Eltern stets ein wachsames Auge auf die Internetaktivitäten ihrer Schützlinge haben, um im Notfall schnellstmöglich eingreifen zu können.

Doch es gibt glücklicherweise auch Internetauftritte, die Kinder vor solchem Missbrauch schützen wollen: die sogenannten Kindersuchmaschinen, die speziell für junge Nutzer die Informationsflut eindämmen und kindgerechte Beiträge herausfiltern.

Matthias Heil kennt einige empfehlenswerte Beispiele: „Gute Kindersuchmaschinen sind unter anderem: Blinde Kuh, Milkmoon, Helles Köpfchen oder aber MSN Kids.“ Die Seiten sind bunt, übersichtlich und bieten was das Kinderherz begehrt: Rezepte, Basteltipps, Spiele, Lernprogramme, Rätsel und vieles mehr – das gibt es zum Beispiel bei „Blinde Kuh“.

„Wenn die Eltern sich die Zeit nehmen, zusammen mit ihren Kindern diese Seiten zu erkunden, kann das sehr spannend sein“, findet Heil. Generell sei es das Beste, die Kleinen am Anfang nicht allein auf das Internet loszulassen. Und auch die Kinder stimmen ihm zu: „Ich gehe nur ins Internet, wenn meine Mama das erlaubt“, erzählt Lukas Großkopf (10) aus Bookholzberg. „Jetzt in den Sommerferien klicke ich fast jeden Tag auf die Wetterseite. Aber auch für die Schule suche ich mir Informationen für Hausaufgaben und Referate aus dem Internet. Und ich habe meine eigene Email-Adresse“, fügt er hinzu.

Die zehnjährige Britta Feuge aus Ganderkesee hat keinen eigenen Internetzugang. „Wenn ich Online gehen möchte, fahre ich zur Gemeindebücherei“, sagt sie. „Für das Chatten interessiere ich mich überhaupt nicht. Meistens besuche ich die Lego- oder die Playmobilseite. Die Suchmaschine ,Blinde Kuh‘ gefällt mir gut, aber ich lese lieber Bücher.“

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