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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

REITEN: Birgit Wöbken als Vorsitzende bestätigt

27.02.2009

HOHENBöKEN In der Jahreshauptversammlung des Reitvereins Hohenböken ist jetzt die Vorsitzende Birgit Wöbken im Amt bestätigt worden. Die Wahl fiel nach Angaben von Pressesprecherin Angela Oetken-Lehmann einstimmig aus.

Neu besetzt werden musste außerdem das Amt des Kassenprüfers. Agnes Kruse wurde im ersten Anlauf gewählt.

Für langjährige Mitgliedschaft ehrte der Vorstand Erika und Manfred Hummelbeck: Sie gehören dem Verein bereits seit jeweils drei Jahrzehnten an. Otto Wichmann (ebenfalls 30 Jahre) und Heiko Kneehans (25 Jahre) waren nicht anwesend. Sie sollen ein Präsent erhalten.

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Auf der Jahreshauptversammlung wurden noch mehrere Termine bekannt gegeben. So findet der Osterlehrgang – mit Abnahme der Abzeichen-Prüfung am letzten Tag – vom 30. März bis zum 9. April statt. Es gibt noch einige freie Plätze. Sie können auch von Reitern belegt werden, die nicht dem Verein angehören.

Am 12. und 13. Juni ist der alljährliche Jugendausritt geplant. Als Termin für das Turnier ist das letzte Wochenende im August ausgesucht worden. Und das Freizeitturnier folgt am 5. September. Am 19. Dezember ist dann die Weihnachtsfeier vorgesehen.

Dem RV Hohenböken gehören rund 130 Mitglieder an, darunter zahlreiche Jugendliche. Gründungsmitglieder waren 1976 Birgit Wöbken und ihre Eltern Elfriede und Lothar Kropp. Sie betreiben die Vereinsgaststätte „Zur Tränke“.

Hintergründe zur Reinigung in Schulen

Eigene Reinigungskräfte beschäftigt die Gemeinde Ganderkesee im Schulzentrum Bookholzberg (11; inklusive große Turnhalle), im Schulzentrum Ganderkesee (10; Haupt- und Realschule sowie neue Sporthalle) sowie an der Grundschule Habbrügge in Falkenburg (1). Im Gymnasium (inkl. alte Sporthalle), das sich in Trägerschaft des Landkreises befindet, sorgen neun eigene Kräfte für die Reinigung.

Fremdvergeben an Reinigungsfirmen sind die übrigen Grundschulen sowie die Mensa am Steinacker. Die Fremdvergabe wird ausgeschrieben und erfolgt für fünf Jahre.

Die allgemeinen Unterrichtsräume werden intervallgereinigt. Jeden zweiten Tag wird gewischt. Täglich kommt der Besen zum Einsatz und wird der Müll entsorgt.

Flure, Eingangsbereiche und Sanitärräume werden täglich gereinigt, ebenso die Mensa.

Dass Schüler ihre Klassen selbst putzen, lässt sich organisatorisch und praktisch kaum realisieren. Das meinen Schulleiter und Hausmeister aus der Gemeinde.

Von Frank Jacob

Ganderkesee Leere Getränkedosen und Flaschen, weggeworfene Papierschnipsel und Lebensmittel, Reste aus dem Bleistiftanspitzer, Kaugummipapier . . . Gisela Timmermann und Kerstin Kossen kennen dieses Bild. Die beiden Reinigungskräfte säubern mit fünf weiteren Kolleginnen Klassen- und Fachräume, Flure und Pausenhalle im Gymnasium Ganderkesee. Von Montag bis Freitag schwingen sie jeden Nachmittag mehrere Stunden den Besen, kehren den Müll heraus und wischen die Tische ab.

Schüler schrubben selbst

In Hildesheim sollen Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen künftig selbst den Wischmopp in die Hand nehmen – die Stadt muss sparen. Ein Modell, das auch in Ganderkesee funktionieren könnte?

Friedrich Kossen, seit 1995 Hausmeister am Gymnasium Ganderkesee, fallen viele Gründe ein, warum das an „seiner“ Schule nicht funktionieren würde: „In den Pausen hetzen die Schüler von einem Klassenraum zum nächsten, da bleibt keine Zeit zum Putzen.“ Auch nach dem Unterricht sieht er dafür keine Möglichkeit: „Viele Schüler müssen den Bus erreichen, da ist die Zeit ohnehin schon knapp.“ Hinzu kommt, dass die Schüler in der Oberstufe gar keinen festen Klassenraum mehr haben.

Ferner weist Kossen darauf hin, dass man Kindern heutzutage keine Reinigungsmittel in die Hand geben könnte – Allergiegefahr. „Dann hätten wir gleich die Elternschaft am Hals.“ Überdies würde es der Gebäudesubstanz, zum Beispiel den Fußböden, schaden, würde diese nicht mehr von Fachpersonal gereinigt.

Bisweilen müssen die Schüler am Gymnasium dennoch zum Besen greifen. „Bei besonders starker Verschmutzung, die durch die Schüler herbeigeführt wurde, gehen wir nach dem Verursacherprinzip“, sagt Schulleiterin Dr. Renate Richter und fügt hinzu: „Die Grundversorgung durch eine Reinigungsfirma sollte schon gewährleistet sein.“

Wenn die Stühle in den Klassenräumen nicht hochgestellt worden sind und der Raum stark verschmutzt ist, können die Reinigungskräfte jedoch das Saubermachen eines Raumes verweigern. „Zwei- bis dreimal pro Woche kommt das vor. Das ist aber immer unterschiedlich“, berichten Gisela Timmermann und Kerstin Kossen.

Räume besenrein verlassen

Auch an der Realschule Ganderkesee sollen die Schüler ihre Klassenräume besenrein verlassen. „Das gehört zum Schulalltag dazu“, sagt Schulleiter Joachim Hüneberg. Er weiß von Schulen, in denen die Reinigung in eine Schülerfirma integriert ist. „Wenn es eine pädagogische Begleitung gibt, kann ich mir das vorstellen“, meint er. Dann gäbe es Lerneffekte, wie etwa mit fremden Materialien umgegangen werden sollte. Aus Gründen der Finanznot halte er ein solches Modell indes für nicht sinnvoll.

Dass Schüler ihre Klassenräume künftig selber putzen, ist auch an der Realschule Bookholzberg kein Thema. „Solche Gedanken haben wir hier nicht“, sagt Schulleiter Dieter Beckmann. Für grobe Verschmutzungen hingen allerdings Schippe und Handfeger in den Klassenräumen.

Ähnlich sieht es auch an der Hauptschule Bookholzberg aus. „Wenn ein Raum zu unsauber ist, kann der Lehrer die Schüler anhalten, die Klassen auszufegen“, sagt Schulleiter Friedrich Stürzekarn und ergänzt: „Das ersetzt aber nicht den Reinigungsdienst.“

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