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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Betreuung In Brettorf: Erfolgsstory im Zeichen des steten Wandels

05.11.2018

Brettorf „25 Jahre Kindergarten in Brettorf sind eine Erfolgsgeschichte.“ Das sagte Dötlingens Bürgermeister Ralf Spille am Sonnabend im Haus der Vereine in Brettorf, als dort das „silberne“ Jubiläum des Kindergartens „Filibuster“ gefeiert wurde. Spille erinnerte an die Anfänge und die Entwicklungsgeschichte der gemeindeeigenen Kindertagesstätte.

Nach Neerstedt, Aschen­stedt und Dötlingen sei in Brettorf im Jahr 1993 der vierte Betreuungsstandort für Kinder im Vorschulalter eröffnet worden. 50 Plätze sollten den Bedarf im nördlichen Gemeindeteil abdecken, erinnerte Spille. „Am 15. Oktober 1993 ist unter der bewährten Leitung von Gudrun Löhlein der Betrieb aufgenommen worden.“ Sylvia Below (heute Lüdtke), Ilona Freimarck, Angelika Tscherpel und Dagmar Spille waren die Mitarbeiterinnen der ersten Stunde.

Ehrung für 25 Jahre: (v.l.) Dagmar Spille, Ilona Freimarck und Sylvia Lüdtke mit Bürgermeister Spille BILD: Peter Kratzmann

Ehrung für drei Jubilarinnen im Kindergarten

Zur Feierstunde zum 25-jährigen Jubiläum des Brettorfer Kindergartens „Filibuster“ am Samstagvormittag gehörte auch die Ehrung dreier Mitarbeiterinnen aus dem Kindergartenbereich. Dagmar Spille, Ilona Freimarck und Sylvia Lüdtke konnten am 15. Oktober auf ihr 25-jähriges Dienstjubiläum zurückblicken. Sie waren an der Gründung der Brettorfer Einrichtung von der Mitarbeiterseite her gesehen aktiv dabei. Was konnte da als passender Rahmen besser gewählt werden als die Jubiläumsfeierstunde. Im Haus der Vereine wurden die drei Mitarbeiterinnen mit ihrer Urkunde ausgezeichnet. Blumen gab es auch dazu und natürlich die Dankesworte von Bürgermeister Spille, den Elternvertretern und aus dem Kollegenkreis.

Wie Spille hervorhob, war dem Bau eine lange Diskussion vorangegangen. „Anfangs war auch das Bahnhofsgebäude in Brettorf eine Überlegung wert – und auch das Dachgeschoss hier im Haus der Vereine.“ Dann kam es aber anders. Nach einer Bauzeit von acht Monaten konnte der neue Kindergarten gleich neben dem Parkplatz am Haus der Vereine eingeweiht werden. 800 000 DM wurden investiert. Spille: „Im Vergleich zu heute sicherlich eine günstige Bausumme, zumal Landkreis und auch Bezirksregierung einen Zuschuss gaben.“ Architekt Wolfgang Behrends brachte seine Erfahrung in den Bau mit ein.

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Eigentlich hatte die Arbeitsgemeinschaft Brettorfer Vereine auf dem Bauplatz einen Dorfplatz vorgesehen. Doch schließlich wurde dies zugunsten des Kindergartens fallen gelassen.

Zur Historie: 1994 wurde eine Regelgruppe in der neuen Einrichtung in eine Integrationsgruppe umgewandelt, so dass vier Kinder mit zusätzlichem Betreuungsbedarf gemeinsam mit 14 „Regelkindern“ betreut werden konnten. 1997 kam eine Nachmittagsgruppe hinzu, die bis 2008 über die Jahre Bestand hatte, dann aber wegen mangelnder Nachfrage eingestellt wurde.

Interessant sei auch, dass der Kindergarten erst fünf Jahre nach der Einweihung im Jahr 1998 den Namen „Filibuster“ erhielt. „Was diese westindischen Freibeuter und Seeräuber, die im 17. Jahrhundert spanische Schiffe und Siedlungen in Mittel- und Südamerika plünderten, mit dem Brettorfer Kindergarten zu tun haben, erschließt sich mir nicht ganz. Aber vielleicht gefiel allen nur der Name“, so Spille.

Weitere Veränderungen über die Jahre waren die Umwandlung einer Kindergartengruppe in eine Krippengruppe und die Erweiterung der vorhandenen Räumlichkeiten um einen Ruheraum und ein Mitarbeiterzimmer. „In 25 Jahren hat sich die Kindergartenlandschaft nachhaltig verändert. Nach Nachmittagsspielkreisen kam die Krippenbetreuung, aber auch Tests und Entwicklungsgespräche und mehr.“ Kindergartenaufgaben hätten sich immer mehr zu pädagogischer Arbeit entwickelt. Nur eines sei beständig: das Personal. Vier Gründungsmitglieder der Brettorfer Einrichtung seien noch dabei, zu denen auch Gudrun Löhlein gehört.

„25 Jahre Kindergarten Brettorf machen Lust auf mehr. Ich hoffe, dass wir auch in 25 Jahren hier vor Ort noch Betreuung als Gemeinde anbieten können. Lassen Sie uns gemeinsam an dieser Erfolgsgeschichte arbeiten“, schloss Spille.

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