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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Das fröhliche Klassenzimmer überzeugt

16.02.2013

Hude Für Leandro aus der Klasse 4b und alle anderen Kinder der Grundschule Jägerstraße war es eine besondere Woche: Vier Schulinspektoren vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) haben von Montag bis Donnerstag den Unterricht unter die Lupe genommen. „Die wollten sogar wissen, wie mir das Mittagsessen schmeckt“, erzählt Leandro. Dass sich die Inspektoren bei der Essensausgabe neben ihn gesetzt haben, fand der Viertklässler „echt gut“. Bei der Gelegenheit konnte er ihnen nämlich auch erzählten, dass er sich „total wohl“ fühlt an der Grundschule Jägerstraße.

„Wir bekommen das hier sehr gut zusammen hin“, ist auch die kommissarische Schulleiterin Ilona Schütte überzeugt. Diese Einschätzung spiegelt sich in den hervorragenden Noten wider, die das Inspektoren-Team dem Unterrichtsklima und der Unterrichtsorganisation an der Grundschule Jägerstraße gegeben hat. In diesen Bereichen erreichte die Schule in fünf von sechs Kategorien jeweils 100 Prozent sowie einmal 98 Prozent. Demnach gehen die Lehrkräfte besonders wertschätzend mit den Schülern um, die Schüler verhalten sich untereinander sehr respektvoll, und die Lehrer können ihre Schützlinge gut für Unterrichtsinhalte und Aufgaben motivieren. Überdies verläuft der Unterricht an der Jägerstraße ohne organisatorische Zeitverluste und geordnet, Methoden und Medien werden effizient eingesetzt, Regeln werden eingehalten.

Diese Meinung haben sich die vier Schulinspektoren Hiltrud Wisbar-Gnewuch, Ruth Reinholz, Horst Dethlefs und Wolfgang Wolter – allesamt erfahrene Pädagogen – in 17 Unterrichtsvisiten à jeweils 20 Minuten gebildet. Auch in der Klasse 4b bekam das Quartett einen Eindruck von der fröhlich-konstruktiven Lernatmosphäre. Im Sachkundeunterricht lässt Klassenlehrerin Karin Schmalstieg die Mädchen und Jungen gerade Referate über niedersächsische Städte vorbereiten. Quer durch den Raum gespannte Plakate zeugen davon. Die Inspektoren saßen dabei nicht nur stumm in der Ecke, sondern suchten das Gespräch mit den Kindern. „Ich habe ihnen gesagt, dass wir uns alle anstrengen, auch wenn wir mal keine Lust haben“, berichtet Max. Charlotte ergänzt: „Von mir wollten sie wissen, ob ich im Mathe-Unterricht alles verstehe.“ Das konnte das Mädchen bejahen und schickte ein Lob für ihren Fachlehrer hinterher: „Der kann gut erklären.“ Ein Punkt, der auch im Bericht der Inspektoren auftaucht, die darin die Kompetenz der Lehrkräfte hervorheben.

Mit dem Ergebnis zeigt sich die kommissarische Schulleiterin Ilona Schütte zufrieden. Für sie endete die Schulinspektion am Donnerstag mit einem zweistündigen „Qualitätsabgleichgespräch“. Als Quintessenz nimmt sie mit: „Gute schulische Arbeit wird niemals fertig.“

Das NLQ hatte die Huder Grundschule als Pilotschule zur Erprobung des neuen Verfahrens der Schulinspektion ausgewählt. Anders als beim ersten Mal im Jahr 2007 seien die Inspektoren viel kooperativer aufgetreten, so Schütte. Ganz wichtig: „Die Deutungshoheit bleibt bei der Schule.“ So könne man selber entscheiden, welche Impulse aus dem Abschlussbericht aufgegriffen werden. Zum Beispiel den Hinweis, stärker computergestützte Medien wie Smartboards einzusetzen. Schütte: „Wir arbeiten hier noch sehr tafelorientiert.“

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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