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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

EVERKAMPSCHULE: „Das war keine Massenschlägerei“

15.11.2008

WARDENBURG Rückendeckung für Helmut Krasemann: Das Kollegium der Everkampschule nimmt den Rektor gegen den Vorwurf in Schutz, er hätte die Öffentlichkeit bewusst falsch über die Größe der Schlägerei an der Everkampschule informiert. Nach Angaben der Lehrer sei Krasemann zunächst nicht über alle Einzelheiten informiert gewesen. Volle Aufklärung lieferte der Rektor der Öffentlichkeit erst in einer gemeinsamen Sitzung von Lehrern, Elternvertretern und Schülern am Montagabend. Seine bereits zugesagte Bereitschaft für ein Interview zog er nach mehrfachen Anfragen der NWZ am Freitag zurück.

Die polizeiliche Ermittlungsarbeit habe inzwischen ergeben, dass aus einem Streit zweier Schüler sich eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von 15 bis 20 Personen entwickelte, so die Lehrer. „Es hat keine ,Massenschlägerei‘ gegeben“, lautet ihre Bewertung.

Die Schulleiterinnen in der Gemeinde Wardenburg – Anke Fricke, Maria Wigger, Christina Tillmann-Schreiber, Susanne Kleimann und Ina Bley – äußern sich in einem offenen Brief ebenfalls zur Massenschlägerei und den Folgen. „Wir vertreten alle an unseren Schulen die Maxime: Keine Toleranz jeglicher Gewalt.“ Nur in gewaltfreien Räumen könnten sich Kinder angstfrei entfalten, den schulischen Anforderungen gerecht werden und Lehrer ihren Bildungsauftrag erfüllen. Umso mehr müsse es ihren Kollegen, Helmut Krasemann, erschüttert haben, diesen Ausbruch von Gewalt an seiner Schule zu erleben.

„In seinem Bemühen, diese Angelegenheit klein zu halten, ist er dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit nicht nachgekommen. Man kann das beanstanden, sollte aber nicht die Motivation seines Handels vergessen“, meinen die Schulleiterinnen.

Nach Angaben der Landesschulbehörde soll die Auswertung der Fragebögen am Wochenende von der Wardenburger Gemeindejugendpflege abgeschlossen werden. Alle Everkampschüler hatten Dienstag die Frage schriftlich zu beantworten, welche Personen an der Schule Angst verbreiteten und wer den Vorfall mit eigenen Augen gesehen habe.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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