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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Daumen hoch für freiwilliges (Schul-)Jahr

25.02.2016

Hude Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) dient vielen nach der Schule als Orientierungshilfe. Auch Leon Koletzki, Inken Schulz und Laura Fellner haben sich dafür entschieden. Sie alle absolvieren ihr FSJ an der Peter-Ustinov-Schule in Hude.

Das FSJ an der Huder Schule hat den Schwerpunkt Sport. Alle drei haben sich jedoch für die Schule entschieden, weil sie noch andere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kennenlernen wollten als reinen Sport.

Beruf testen

Insgesamt sind sie an der Schule zu fünft, Niklas Nustedt und Ole Schöneboom, ebenfalls FSJler, sind an diesem Vormittag beschäftigt.

FSJler gesucht

Auch im Schuljahr 2016/2017 sucht die Peter-Ustinov-Schule nach fünf jungen Menschen, die ein Jahr an der Schule mitarbeiten wollen.

Bewerben kann sich jeder, der sich für die Schule interessiert und sportaffin ist. Tendenziell sollten die Bewerber 18 Jahre alt sein.

Im Sekretariat können weitere Informationen erfragt werden unter Telefon  0 44 08/80 99 01 00.

An der Schule ist kein Tag wie der andere. Die FSJler helfen im Unterricht, übernehmen die Hausaufgabenbetreuung und leiten Arbeitsgemeinschaften mit an. Und das in allen Altersstufen der Schule. Sie sind also von der fünften bis zur zehnten Klasse im Einsatz. „Vor diesem Jahr war Lehramt für mich keine Option“, erklärt Leon Koletzki. „Jetzt schon, obwohl ich eigentlich Psychologie studieren möchte.“

Inken Schultz war sich schon vor dem FSJ recht sicher, dass die Lehrerin werden möchte. Aber die Fragen, ob sie dies wirklich ihr Leben lang machen möchte und wenn ja, welche Schulform sie im Studium wählen solle, blieben. Das alles weiß sie nun. „Lehramt wird es auf jeden Fall, aber Grundschullehramt ist schon einmal raus. Ich werde auf Gymnasiallehramt studieren“, sagt sie. Auch für Laura Fellner war dieses Jahr sehr hilfreich – sie weiß nun, dass der Lehramtsberuf eher nicht zu ihr passt. „Ich interessiere mich mehr für Sportwissenschaften und könnte mir eine Trainertätigkeit vorstellen“, erzählt die 19-Jährige aus Delmenhorst.

Angestellt sind die FSJler beim ASC Göttingen. Sie nehmen an Lehrgängen teil, erwerben im Laufe des Jahres ihre Übungsleiterlizenz und werden auch das große Turnfest in Göttingen mit betreuen.

Gute Betreuung

An der Schule in Hude sind sie noch bis Schuljahresende. „Wir sind hier an der Schule wirklich sehr gut aufgehoben, alle hören uns zu und gehen auf unsere Vorschläge ein. Wir haben viele Ansprechpartner“, sagt Leon Koletzki. Und auch der stellvertretende Schulleiter Thomas Wachtmeister ist zufrieden mit ihnen: „Wir haben wirklich großes Glück gehabt in diesem Jahr.“

Der Umgang mit den verschiedenen Kindern, gerade auch in der Hausaufgabenbetreuung, wo von dem Kind mit Matheschwäche bis zum Autisten alles vertreten ist, hat die drei persönlich weitergebracht. „Man bekommt einen immer besseren Kontakt zu den Kindern, lernt, wie man auf sie zugehen kann, und das stärkt dann den eigenen Charakter“, sagt Inken Schulz. „Zum Schluss traut man sich doch mehr zu, als man am Anfang von sich gedacht hätte“, sagt Leon Koletzki.

Ein FSJ können die drei nur empfehlen. Es sei eine super Gelegenheit mehr über sich und seine Zukunftsvorstellungen herauszufinden.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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