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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Orgel: Dem freien Fenster ein Stück näher

24.05.2017

Wildeshausen /Oldenburg Mit dieser Förderung rückt das Ziel des Orgelfördervereins in Wildeshausen in immer greifbarere Nähe: Die EWE-Stiftung in Oldenburg lässt dem Verein 10 000 Euro zukommen, um damit das Vorhaben, eine neue Orgel für die Alexanderkirche anzuschaffen, zu fördern. Am Dienstag haben die Mitglieder in der Alexanderkirche in Wildeshausen Dr. Stephanie Abke von der Stiftung eine Patenurkunde überreicht. Neben Gerlinde Plate, Wiltrud Stanszus, Jens Kuraschinski, Franz Duin, Markus Löwe und Frank Ostertag vom Orgelförderverein, war auch Landrat Carsten Harings zu Gast.

„Die EWE-Stiftung verwirklicht seit 2002 ausschließlich gemeinnützige Zwecke“, erklärte Abke. Dabei gelte die Parole: „Wir fördern eine Orgel im Jahr.“ Beim Antrag des Orgelfördervereins wurde nicht lange gewartet: Schnell habe man entschieden, dass die 10 000 Euro dem Projekt zugute kommen sollen. Aber wie weit ist das Projekt vorangeschritten? Hier eine Übersicht:

Warum gibt es dieses Projekt?

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Der vor zwei Jahren gegründete Verein sammelt Spenden, um eine neue Orgel von Gerald Woehl für die Alexanderkirche in Wildeshausen anzuschaffen. Das aktuelle Modell, eine Kleukerorgel, die in den 1970er Jahren gebaut worden ist, verdeckt ein Kirchenfenster: Die Rosette, die Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Glasmaler Georg Karl Rohde verschönert worden war, ist nur von außen zu sehen. Erschwerend hinzu kommt der Klang: Die aktuelle Orgel ist marode.

„Ein Orgel-Neubau ist die sinnvollste Lösung“, erklärte Vereinsmitglied Pastor Markus Löwe. Da die Empore, auf der sich das Instrument befindet, aus Beton besteht, könne der Schall der Orgel zudem nicht vollständig durchdringen.

Wie viel Geld wird für das Vorhaben noch benötigt?

Für das gesamte Projekt plant der Verein 850 000 Euro ein. Von der Spendenbereitschaft sind die Mitglieder bisher positiv überrascht. Waren es im September noch 380 000 Euro, ist das Spendenbarometer mittlerweile auf 498 000 Euro gestiegen. „Wir werden in absehbarer Zeit die 500 000 Euro deutlich übersteigen“, gab sich Löwe am Dienstag optimistisch.

Wann wird der Neubau umgesetzt?

Das kann momentan noch nicht gesagt werden. Die Planungen laufen – die Realisierung hingegen hängt vom Geld ab. „Es kann erst dann gebaut werden, wenn die 850 000 Euro da sind“, erklärte Löwe. Wann das sein wird? Da gebe es keine feste Ziellinie, sagte der Pastor. Es gelte die Devise: „Ruhe bewahren.“

Wie lang wird der Neubau dauern?

Der Neubau werde rund ein Jahr in Anspruch nehmen, schätzen die Vereinsmitglieder. In dieser Zeit sei es gut möglich, dass der Haupteingang gesperrt werde und die Seiteneingänge der Kirche genutzt werden müssen.

Wer kann Pate bei dem Projekt werden?

Wer mindestens 2500 Euro für das Projekt spendet, hat die Möglichkeit, Pate zu werden. Hierbei handelt es sich um einen symbolischen Akt. Die Urkunden seien zugleich Werbung für die Aktion, sagt der Verein. Mit Siegbert Schmidt von der Paul Schmidt GmbH in Wildeshausen, Landrat Carsten Harings stellvertretend für die Kreisverwaltung und seit Dienstag der EWE-Stiftung, kommt der Orgelförderverein auf drei Paten.

Wie viele Mitglieder hat derzeit der Verein?

Der Orgelförderverein hat fast 60 Mitglieder. Bei der jüngsten Versammlung sind der Wildeshauser Bürgermeister Jens Kuraschinski als Vorsitzender, sowie Frank Ostertag als 2. Vorsitzender wiedergewählt worden.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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