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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Vortrag: „Der beste Filter sind die Eltern selbst“

15.10.2011

WüSTING Welch große Bedeutung die fortschreitende Entwicklung des Internets und die Ausbreitung von sozialen Netzwerken auch schon für junge Eltern hat, wurde am Donnerstagabend in der Grundschule Wüsting deutlich. Medienpädagogin Sabine Eder vom Verein „Blickwechsel“ und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt referierte über das Thema Mediennutzung. Knapp 50 interessierte und meist verunsicherte Eltern kamen zu dem Vortrag und schrieben bei Tipps und Ratschlägen fleißig mit.

„Wir treiben die Präventionsarbeit ja nun schon seit einiger Zeit intensiv voran. Viele Eltern sind auf uns zugekommen mit der Bitte, mehr über die Internetentwicklung zu erfahren“, erklärte die stellvertretende Schulleiterin Monika Bruschke. Schon in der zweiten oder dritten Klasse würden die Kinder beginnen, sich für Spiele oder ähnlichem im Internet zu interessieren.

Medienpädagogin Eder machte den Eltern deutlich, dass „wir uns zurzeit in einem Lernprozess mit vielen, neuen Trends und Entwicklungen befinden, die unser Handeln verändern“. Diese scheuten sich nicht, ihre Verunsicherung zu zeigen und stellten immer wieder Fragen, wo sie ihre Kinder überhaupt stöbern lassen können und ob sie Facebook oder SchülerVZ nicht einfach verbieten könnten. Eder versuchte, den Eltern diese Angst zu nehmen. „Es gibt relativ einfache Mittel und Wege, Ihre Kinder so gut wie möglich zu schützen. Der beste Filter sind Sie selbst, in dem Sie aufmerksam sind und aufpassen, wo sich Ihre Kinder im Netz bewegen“, betonte Eder. Das Internet gehöre zur Lebenswelt dazu, deswegen sei es wichtig, Räume zu schaffen, in denen sich Kinder bewegen können. Verbote würden nur wenig bringen. Komplette Sicherheit werde es aber im Netz nicht geben.

Eder empfahl beispielsweise, die Suchmaschine Google nicht als Startseite zu nutzen, da selbst die besten Filterfunktionen das Kind nicht komplett schützen. In Bezug auf die sozialen Plattformen appellierte Eder neben Tipps, wie die Privatsphäre besser geschützt werden kann, an das Verantwortungsgefühl jedes Einzelnen. „Jugendliche und Kinder stellen nicht nur Informationen über sich ins Netz, sondern auch über ihre Freunde, ohne sie zu fragen“, so Eder. Darüber müssten sie von den Eltern in Gesprächen aufgeklärt werden.

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