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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Reiten: Dickes Lob für das Pfingstturnier

25.05.2010

GANDERKESEE Die Musik, die die Ehrenrunde der Sieger und Platzierten des S-Springens mit Siegerrunde begleitet hatte, war seit wenigen Minuten verklungen. Gerd Sosath, Sieger der Prüfung, war mit Roncalli als letzter Reiter noch auf dem Abreiteplatz. An den Getränkeständen und im Festzelt wurde gemütlich über das Gesehene gefachsimpelt. Es wurde wieder ruhig auf der Anlage des RV Ganderkesee, das S-Springen war Abschluss der ersten vier Tage des Pfingstturniers, an denen der Verein Dressur- und Springprüfungen aller Klassen ausgerichtet hatte.

Für Detlev Wragge, 2. Vorsitzender des Vereins, und seine Mitstreiter begann dagegen noch einmal eine hektische Phase. Lastwagen, Traktoren und Trecker waren im Einsatz, um die Dressurplätze und den Springplatz abzubauen. „Das ist besser für den Rasen“, erklärte Wragge die Betriebsamkeit. 30 Helfer waren im Einsatz.

Wragge fand aber trotz der Hektik eine Gelegenheit, eine Bilanz der ersten Tage zu ziehen. „Wir haben sehr positive Resonanz bekommen“, sagte er. „Vor allem der Springplatz wurde in höchsten Tönen gelobt.“ Dort waren zwei S-Springen die höchsten Prüfungen. Das am Sonntag, das Sosath gewann, war sehr stark besetzt. Am Sonnabend hatte Guido Klatte (RG Klein Roscharden) eine Zeitspringprüfung der Klasse S gewonnen. Und auch in der Dressurprüfung Klasse S war das Feld hochklassig. Siegerin wurde Anja Engelbart (RV Oldenburger Münsterland). „Dass so viele bekannte und erfolgreiche Spitzensportler bei uns antreten, ist für uns eine Bestätigung für unsere Arbeit“, erzählte Wragge.

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Das Turnier zeigte aber die Vielfalt der Reiterei: Aufbauwettbewerbe für junge Pferde oder Einsteigerprüfungen hatten in dem Programm ebenso ihren Platz wie der Spitzensport der Klasse S. Wragge freute sich, dass „unsere Jugend aktiv dabei war. Sogar Schulreiter konnten an den Start gehen.“

Ein dickes Lob für das Pfingstturnier kam vom Sieger der letzten Prüfung im Springreiten. „Das ist einfach ein gut organisiertes Turnier. Die Wege sind kurz, die Plätze sehr gut“, sagte Gerd Sosath. Er trete seit 40 Jahren beim RVG an, zunächst sei er in der Vielseitigkeit gestartet. Seine Kinder, inzwischen selbst erfolgreiche Profis, hätten in Ganderkesee ihre ersten Führzügelprüfungen geritten.

Zufrieden war Wragge auch mit dem Abschneiden der Reiter des RVG. „Wir waren in allen Prüfungen dabei“, sagte er. „Und wir haben viele gute Platzierungen erreicht.“ Einen Doppelsieg gab es in einer Spingpferdeprüfung der Klasse L. Jacek Neidrowski wurde auf Quintana (7.80) Erster vor Kimberley Manig auf Cobold (7.70). Und auch der Drittplatzierte kam aus dem Landkreis: Es war Stefan Haske vom RC Sport Harpstedt auf Frederik (7.60). Einen Sieg für den gastgebenden Verein feierte auch Anna-Katharina Piene auf Willi Blue. In einer Dressur der Klasse M setzte sie sich mit 559.00 Punkten vor den punktgleichen Carola Straube-Thiel (RFV Samtgemeinde Harpstedt) auf Hero of Fashion und Sandra Bührmann (RV Höven) auf Symbol durch. Sie erhielten 536.00 Punkte.

Bührmann und Piene platzierten sich auch in der M-Prüfung, die der DM-Sichtung der Junioren diente. Bührmann wurde auf Sir Tender Siebte (688.00) und auf Symbol Vierte (703.00). Piene kam mit Willi Blue auf Rang fünf (702.00). Platz eins belegte Sabine Egbers (RSC Haftenkamp, 721.00) auf Luigis Colani.

Im kombinierten Wettbewerb der Klasse E ging der Sieg an den RVG. Anna Jonker wurde auf Llandovery Erste (15.20). Den zweiten Platz belegte Vanessa Fellner (RC Leichttrab Wildeshausen, 15.10) auf Amica.

Über einen Doppelsieg freute sich auch der RC Hude. In einer Dressurprüfung der Klasse L-Kandare erhielt Inke Lüschen auf Dark Dancer die höchste Wertnote (6.50). Lia Steinmann folgte auf Jesko (6.10) vor Juliane Müller vom RFV Grüppenbühren (5.80). In der zweiten Abteilung dieser Prüfung war Andra Oltmann vom RV Höven auf Symbol erfolgreich (7.30). Oltmann und Symbol waren die einzigen Landkreis-Sportler, die sich in einer Dressurprüfung der Klasse L platzierten, einer Sichtung zum Bundesnachwuchschampionat. Mit der Wertnote 7.20 wurden sie Siebte. Die Prüfung gewann Leonie Richter (RFV Bad Essen) auf Romanowa (8.00).

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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