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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Dötlinger Kinder an Hatter Waldschule interessiert

14.02.2019

Dötlingen /Neerstedt Bei den Ansätzen im Haushalt der Gemeinde Dötlingen für den Schulsektor geht es in der Hauptsache stets um die beiden Grundschulen in Dötlingen und Neerstedt. Bei den weiterführenden Schulen hat die Gemeinde nämlich seit Mitte der 70er-Jahre kein eigenes Angebot mehr, sondern der Nachwuchs macht sich in der Regel auf den Weg in die Nachbarstadt Wildeshausen, wo es Haupt-, Realschule und Gymnasium gibt. Aus diesem Umstand erklärt sich, dass Dötlingen der Stadt derzeit jährlich 48 000 Euro für Schulen überweist, die sich in der Trägerschaft der Stadt befinden (Haupt- und Realschule).

Bei der Etatberatung am Dienstagabend im Schul- und Kulturausschuss im Rathaus Neerstedt deutete sich eine neue Entwicklung an. Danach wird im kommenden Schuljahr von einer Gruppe von bis zu 17 Kindern der Besuch der Oberschule Hatten (Waldschule) in Sandkrug ins Auge gefasst.

FDP-Ratsherr Eckehard Hautau sprach dieses Thema an. „Wir müssen die weiterführenden Schulen in Wildeshausen attraktiv halten“, sagte er. Ihn stimme der aktuelle Trend nachdenklich. Bürgermeister Ralf Spille teilte die Überraschung des Liberalen. Er betonte zugleich, dass die Eltern die freie Schulwahl haben. Wildeshausen biete aber keine Oberschule, sondern Realschule und Hauptschule. Bei der Oberschule kämen für Dötlingen, je nach Ortslage, Sandkrug,  Harpstedt oder Ganderkesee in Frage.

Derzeit gebe es eine Gruppe von 14 bis 17 Kindern, bei denen die Oberschule Hatten angewählt werden solle. „Das Problem ist: Wie werden sie gefahren“, sagte Spille. Der Schülertransport liegt dabei in Händen des Landkreises. „Alles ist nach Wildeshausen orientiert“, so Spille.

Derzeit gibt es einige wenige Kinder, die die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Wardenburg besuchen. Sie ist die einzige Schule dieses Typs im Kreis. In Sandkrug gilt die Waldschule schon jetzt als zu klein und daher soll in den Ausbau investiert werden. Dabei wird über die Finanzierung diskutiert, so auch in den Gremien des Landkreises Oldenburg.

„Wir sind mit Wildeshausen sehr gut gefahren“, betonte Spille. Ditte Höfel (CDU) erwähnte aus Gesprächen mit Eltern, dass die Entscheidung nicht an der Ausstattung, sondern an der Schulform liege. So würden Eltern mit der Wahl der Oberschule die Chance sehen, die Hauptschule zu vermeiden, hieß es im Ausschuss.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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