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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Dreierspitze an Hunteschule sorgt für Transparenz

06.11.2007

WILDESHAUSEN[ /SPITZMARKE] Für die Förderschule Hunteschule in Wildeshausen ist für den Beginn des neuen Schuljahres der Status einer „Kollegialen Schulleitung“ genehmigt worden. Am Montag, 5. November, nahm Schulleiter Thomas Trüper die Genehmigung vor versammeltem Lehrerkollegium von Klaus Kapell, Schulaufsichtsbeamter der Landesschulbehörde, Außenstelle Wildeshausen, entgegen.

„Sie sorgen für noch mehr Transparenz als es normalerweise vom Schulgesetz her nötig ist. Sie müssen sich nun mit zwei Kollegen in allen Details absprechen. Die Verantwortung auf drei Schultern getragen bedeutet aber auch mehr Stabilität und ein großes Zeichen für demokratisches Verständnis innerhalb der Schule“, lobte Kapell.

Die beiden weiteren Schulterpaare gehören der Lehrerin Martina Renneke-Seemann und dem Lehrer Rainer Müller.

„Neben der Förderschule am Habbrügger Weg in Ganderkesee ist die Hunteschule nun die zweite Schule im Landkreis Oldenburg, die den Status einer kollegialen Schulleitung besitzt“, so der Vertreter der Landesschulbehörde. Außerdem lobte er die „großartige pädagogische Arbeit der Förderschule, die in Wildeshausen und dem Landkreis Oldenburg deutliche Zeichen gesetzt“ habe.

Trüper bedankte sich für die Anerkennung, hob aber sogleich hervor, dass die Leitung schon seit Langem unter der Beteiligung aller Kollegen abgestimmt wurde. „Es ist unsere Schule und unser Arbeitsplatz, an dem wir eigenverantwortlich handeln können.“

Es nicht das erste Mal, dass die Schule einen eigenen Weg beschreitet. Im Jahr 2005 hatte sie bereits am Pilotprojekt „Eigenverantwortliche Schule“ teilgenommen. Außerdem gehört sie mit ihren 92 Schülerinnen und Schülern und einem Kollegium von zwölf Lehrerinnen und Lehrern zur kleinsten Schule, die an dem Projekt „sign“, einem ganzheitlichen Präventionsprogramm gegen Sucht und Gewalt, teilnimmt.

„Es ist natürlich schwierig zu entscheiden: ,Will ich das oder will ich das nicht?‘ Die kollegiale Schulleitung ist schließlich eine feste Einrichtung unabhängig von einzelnen Personen“, so Kapell. Für die Schule stellte sich der Schritt als weitere logische Folge gelebter Demokratie dar. Auch in diesem Fall sei die Entscheidung vom gesamten Kollegium aus freien Stücken getroffen worden.

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