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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Unterricht: Ein Projekt der Schule bringt Jung und Alt zusammen

08.02.2012

AHLHORN Die Hauptschulklasse 10 der Graf-von-Zeppelin-Schule Ahlhorn hat im Zuge der Unterrichtseinheit „Alt werden - alt sein“ im Fach Werte und Normen ein kleines Projekt in Kooperation mit dem Altenpflegeheim der AWo in Ahlhorn gestartet. Sowohl für die alten Menschen als auch für die jungen Leute waren es viele neue Erfahrungen bei der Begegnung im AWo-Pflegeheim. „Alle am Projekt Beteiligten haben es als sehr positiv empfunden“, so Lehrerin Marion Hoopmann.

Während des Unterrichts wurden viele Themen behandelt: Plötzlich alt, Gebrechen und Krankheiten im Alter, körperliche Beschwerden, Pflege im Heim oder zu Haus oder die Pflegeversicherung. Auch wurde darüber gesprochen, dass Jung und Alt voneinander lernen können.

Im Zuge der Unterrichtseinheit habe sich aus den Reihen der Schüler die Idee entwickelt, dass man Kontakt zu älteren und auch pflegebedürftigen Personen herstellen könne, um zu sehen wie das Altsein empfunden werde, so Marion Hoopmann. Sie nahm daraufhin mit dem AWo-Heim in Ahlhorn Kontakt auf. Es wurde verabredet, dass ein Treffen mit Bewohnern des AWo-Heims mit den Schülern (auf freiwilliger Basis) an einem Nachmittag in der Einrichtung stattfinden soll.

Zur Vorbereitung kam Altenpflegerin Ilka Haupt in den Unterricht. Sie berichtete von ihrer Arbeit als Altenpflegerin und vom Umgang mit den alten und teils schwer kranken Menschen. „Viele Fragen, die die Schüler im Laufe der Unterrichtseinheit gesammelt haben, konnten dadurch von einer Fachkraft mit viel Erfahrung im Beruf beantwortet werden“, so die Lehrerin. Auch wurde das Treffen zwischen Alt und Jung vorbereitet. Gemeinsam mit Ilka Haupt überlegten die Schüler, was für Aktivitäten am Nachmittag gemeinsam mit den Bewohnern des Alfred-Höckner-Hauses durchgeführt werden könnten.

Gut vorbereitet besuchten neun Schülerinnen und Schüler das Awo-Pflegeheim. Sie wurden in drei Gruppen aufgeteilt und mit je einer Altenpflegerin in Kleingruppen zu den Bewohnern geführt. Eine Schülergruppe machte gemeinsam mit der Betreuerin des AWo-Heimes mit einigen Bewohnern gymnastische Übungen. Eine andere Gruppe bot Gedächtnistraining für die Bewohner an. Die dritte Gruppe las mit zum Teil stark pflegebedürftigen Bewohnern bzw. mit Demenzerkrankten eine Geschichte. Anschließend ging es um Geschichte „erfahren“. Gemeinsam wurde von Schülern und Bewohnern in einer alten funktionstüchtigen Kaffeemühle Kaffee mahlen. Ebenfalls eine besondere Erfahrung.

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