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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Menschen: Einschulung ist Herta Vosteen noch in Erinnerung

21.04.2012

DINGSTEDE An den Tag ihrer Einschulung erinnert sich Herta Vosteen noch ganz genau. „Das war damals immer in den Tagen nach Ostern“, erzählt die 89-jährige. Sie ist die älteste gebürtige Dingstederin, die heute noch im Ort lebt. „Zwei ältere Mitschülerinnen haben mich damals abgeholt und mit zur Schule genommen“, erinnert sie sich.

Ihr Lehrer, Walter Nitz, der von der Insel Wangerooge stammte, sorgte am ersten Schultag mit einer kleinen Tüte voller süßer Ostereier für Begeisterung. „Nach der Schule haben wir immer noch gelernt, dann hat Opa uns etwas erzählt oder wir haben gespielt“ erzählt Herta Vosteen.

Gearbeitet wurde natürlich auch schon in jungen Jahren, wie das auf dem Land üblich war. „Mit zehn Jahren mussten wir melken lernen. Da bekamen wir eine Kuh, die gut zu melken war und dann mussten wir loslegen“, erinnert sich Dingstedes älteste Bewohnerin.

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Sie und ihre zwei Schwestern waren die dritte Generation auf dem Hof, den ihr Großvater Claus Heinrich Gramberg 1885 gekauft hat. Ihre Zeit als Jugendliche und junge Erwachsene war geprägt vom zweiten Weltkrieg. Auch an ihren letzten Kriegstag erinnert sich die 89-jährige noch genau. „Es kam noch ein deutscher Soldat vorbei, der unbedingt weiterkämpfen wollte. Mein Vater hat ihn weggeschickt und den anrückenden Kanadiern aus dem Fenster mit einem weißen Tuch gewunken.“

Mit dem Kriegsende kehrte auch Heinz Vosteen aus der Gefangenschaft zurück, den die junge Frau seit ihrer Kindheit kannte. 1946 heirateten beide und erlebten den Aufschwung der Bundesrepublik und die rasante Entwicklung der Landwirtschaft. Noch heute wird der Hof als Haupterwerbsbetrieb geführt und wird voraussichtlich auch noch von der nächsten Generation übernommen.

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