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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Oberschule: Elternrat rügt Egers Vorgehen

18.05.2011

HUDE Die Kritik an Landrat Frank Eger wächst: In einem von Anja Kipry, Carmen Blankemeyer und Jana Morgenstern unterzeichneten „offenen Brief“ macht der Schulelternrat der Huder Peter-Ustinov-Schule seinem Unmut über den Verlauf und das Ergebnis der Kreis-Schulausschuss-Sitzung Luft. Adressaten des Briefes sind der Landrat und die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen.

Der Elternrat geißelt Egers Äußerungen über das Zustandekommen des Ergebnisses der Huder Elternbefragung („Da geht jemand durch die Klassen und sagt, hier müsst ihr euer Kreuz machen“) als „völlig unangemessen und beschämend“. Damit habe Eger deutlich gemacht, welche Wertschätzung er dem überdeutlichen Votum der Huder Grundschuleltern (51 Prozent für eine Oberschule mit gymnasialem Zweig, 75 % für die Oberschule insgesamt, bei einer Rücklaufquote von rund 80 %) entgegenbringt. Den Vorwurf jedweder manipulativer Beeinflussung weist der Elternrat „auf das Schärfste“ zurück.

Als „geradezu bizarr“ werten die Elternvertreter Egers Beschlussvorschlag, sich mit dem Huder Antrag gar nicht erst zu befassen. Es werde mehr als deutlich, dass der Landrat alles daran gesetzt habe, durch einen Winkelzug den Huder Antrag unmöglich werden zu lassen. Denn für eine Genehmigung der Oberschule mit Gymnasialzweig ist die Zustimmung des Landkreises notwendig. Es ist dem Elternrat unverständlich, dass nicht die Voraussetzungen für den Antrag geschaffen werden, obwohl alle für den Landkreis relevanten Erkenntnisse vorliegen – schließlich habe sich die Kreisverwaltung in einer siebenseitigen Vorlage mit den Folgen der Einrichtung einer Oberschule mit Gymnasialzweig auseinandergesetzt und sei zu keinem negativen Ergebnis gekommen.

In seinen Ausführungen zu eventuellen Genehmigungshindernissen seitens des Landes Niedersachsen habe der Landrat völlig außer Acht gelassen, dass er und der Kreistag „sich einzig und allein mit der Frage der Auswirkungen der Oberschule auf das Graf-Anton-Günther-Gymnasium auseinanderzusetzen haben, und zwar bevor die Landesschulbehörde abschließende Entscheidungen trifft“, betont der Elternrat. Dabei sei im Schulgesetz eine Gefährdung des Gymnasiums, von der hier keine Rede sein könne, das entscheidende Kriterium.

Enttäuscht zeigen sich die Elternvertreter auch von den Kreistagsfraktionen der SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen. „Wir erwarten von den Kreistagsabgeordneten, dass sie sich nicht der juristischen Trickkiste des Landrates bedienen, um sich vor einer Diskussion zu drücken“, heißt es weiter in dem offenen Brief.

Der Schulelternrat appelliert an den Landrat und die Kreistagsfraktionen den Elternwillen, der bei anderen Entscheidungen in der Vergangenheit immer befolgt worden sei, auch in diesem Fall zu unterstützen: „Wir fordern alle Beteiligten dazu auf, sich in der Kreistagssitzung am 30. Mai mit dem Huder Antrag zu befassen und die Zustimmung zu erteilen.“

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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