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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

GESAMTSCHULE: Elternvertreter ziehen an einem Strang

02.02.2010

HUDE /GANDERKESEE Im vergangenen Jahr hatten Hude und Ganderkesee bei der Standortwahl für eine Gesamtschule das Nachsehen – daraus haben zumindestens die Eltern ihre Lehren gezogen und machen nun über Gemeindegrenzen hinweg gemeinsame Sache.

So haben sich die Gemeindeelternräte der Gemeinden Hude und Ganderkesee jetzt zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen, an der auch die Mitglieder der Elterninitiative „Gesamtschule Hude“ teilgenommen haben. „Nach einem intensiven Meinungs- und Gedankenaustausch“ sei beschlossen worden, dass man sich gemeinsam für die zeitnahe Einführung einer weiteren Gesamtschule einsetzen wolle, berichtete die Huder Gemeindeelternratsvorsitzende Karin Claußen. Außerdem hat man sich sowohl auf den Standort als auch auf die Schulform verständigt: Demnach soll in Bookholzberg die zweite IGS im Landkreis Oldenburg nach Wardenburg entstehen.

Gemeinsamer Schulbezirk

Die Elternvertreter plädieren dafür, einen gemeinsamen Schulbezirk für Hude und Ganderkesee zu bilden, um die Durchlässigkeit im Bereich Haupt- und Realschule in beide Richtungen zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die IGS von Schülern aus beiden Gemeinden besucht werden könnte.

Gleichzeitig würde das Huder Eltern die Möglichkeit eröffnen, ihre Kinder nicht mehr ausschließlich nach Oldenburg, sondern auch auf das Ganderkeseer Gymnasium schicken zu können.

„Mit diesem Vorschlag würde keiner der bestehenden Schulstandorte nachhaltig gefährdet und den Eltern und Schülern würde zusätzlich zu dem in beiden Gemeinden fortbestehenden dreigliedrigen Schulsystem die Möglichkeit gegeben, eine weitere Schulform anzuwählen“, argumentieren Karin Claußen, ihr Ganderkeseer Kollege Sven Jochims und Heike Ritzrau als Vertreterin der Huder Elterninitiative.

Die Bürgermeister beider Gemeinden, Alice Gerken-Klaas (Ganderkesee) und Axel Jahnz (Hude), seien ebenso wie die Fraktionen schriftlich über die Beschlüsse informiert worden, teilen die Eltern mit.

Informationsabend geplant

Vertreter beider Gemeindeelternräte sowie der Elterninitiative aus Hude wollen sich möglichst kurzfristig zu weiteren persönlichen Gesprächen mit den kommunalen Entscheidungsträgern treffen. „Die Einigkeit, die Eltern über Gemeindegrenzen hinweg erzielt haben, sollte für die Politik auch zu schaffen sein“, hofft Heike Ritzrau.

Zusätzlich soll „zeitnah“ ein für beide Gemeinden gemeinsamer Informationsabend zum Thema Gesamtschule stattfinden.

Ein Spezial zur Gesamtschuldiskussion im Landkreis unter www.NWZonline.de/

gesamtschule-landkreis

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