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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Erleichterung über Rückkehr zum Abi nach 13 Jahren

05.06.2015

Ganderkesee Eines ist seit der Abstimmung im Niedersächsischen Landtag zum Schulgesetz klar: Die Schüler, die aktuell die siebte Klasse des Ganderkeseer Gymnasiums besuchen, werden ihr Abitur nach 13 Jahren machen. Die Rückkehr zur G9-Regelung und die Absage ans „Turbo-Abitur“ nach zwölf Jahren (G8) bedeutet auch wieder mehr Schüler am Gymnasium Ganderkesee.

„Kein Problem“, sagt Schulleiterin Dr. Renate Richter auf Anfrage der NWZ. Dass auf G9 umgestellt wird, sei schon länger geplant gewesen, daher seien steigende Schülerzahlen in die Planungen zum Erweiterungsbau des Gymnasiums einbezogen.

Inwiefern die Umstellung mehr Personal erfordere und wie die Lehrpläne für das neue und alte Abitur nach 13 Jahren aussehen werden, sei noch nicht klar. „Wir müssen uns umstellen, wissen aber noch nicht genau, worauf“, beschreibt Richter am Donnerstag die aktuelle Situation. Bis zum Schuljahr 2018/2019 – dann stehen die aktuellen siebten Klassen vor dem Abitur – sei eben auch noch Zeit.

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Positiv bewertet die Schulleiterin, dass die Schüler weniger Nachmittagsunterricht haben werden – für die 5. bis 7. Klassen stehen maximal 30 Wochenstunden auf dem Plan. „Es ist gut für die Schüler, wenn sie mehr Zeit für außerschulische Aktivitäten haben“, meint Richter.

Das sagt auch Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa, Elternratsvorsitzende am Gymnasium Ganderkesee: „Das Abitur nach zwölf Jahren geht vor allem zu Lasten von Familienleben und Freizeit.“ Deshalb seien „alle erleichtert“ über die Rückkehr zu G9.

Zustimmung kommt vom Gemeindeelternratsvorsitzenden Thomas Langner: „Wegen der G8-Regelung haben wir unsere große Tochter nicht aufs Gymnasium, sondern erstmal auf die Oberschule geschickt“, berichtet der Familienvater, „diesen Stress will man seinem Kind nicht antun.“ Damit sei er nicht der Einzige: „Viele Eltern sind ausgewichen, weil die Belastung einfach zu groß ist“, weiß Langner.

Mehr Zeit für den Lernstoff zu haben, würde auch Pascal Paukstat (15) aus der Schülervertretung des Gymnasiums begrüßen. Mit mehr Zeit und Ruhe zum Üben müssten auch bessere Leistungen einhergehen, meint der Zehntklässler, der sein Abitur noch im G8-System, also nach zwölf Jahren, ablegt. Auch ein Weniger an Wochenstunden würde den Schülern zugute kommen: „Man hätte mehr Zeit zum Ausgleich mit außerschulischen Aktivitäten, und dieser Ausgleich kann ebenso bessere Leistungen fördern“, mutmaßt Paukstat.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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