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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Erste Einblicke in den Arbeitsalltag

26.01.2016

Ganderkesee Erste Einblicke in die Berufswelt erhielten 120 Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen des Gymnasiums Ganderkesee in den vergangenen zwei Wochen. Fünf Politiklehrer betreuten die Praktikanten in ihren selbst ausgesuchten Betrieben. Beliebt waren dieses Jahr unter anderem Praktikumsplätze im Einzelhandel, im Bereich der Architektur, in Handelshäusern und bei Werbeagenturen. In Bremen, Oldenburg, Hannover und auch in Freiburg fanden die Schüler unter anderem für sich passende Praktikumsplätze.

Dana Becker (15) absolvierte ihr Praktikum bei der Ring-Apotheke in Ganderkesee. „Ich interessiere mich sehr für Gesundheit und Medikamente“, erklärte Dana auf die Frage, wie sie auf den Beruf gekommen sei. Beaufsichtigte Mitarbeit bei der Herstellung von Salben und das Einsortieren von Medikamenten gehörten zu ihren zahlreichen Aufgaben. „Obwohl ich noch nicht sehr viele Berufsfelder kennengelernt habe, kann ich mir trotzdem vorstellen später in diesem Bereich zu arbeiten.“

Auch die Gemeinde Ganderkesee stellte drei Praktikantinnen einen Platz zur Verfügung. Wiebke Timmermann, Julia Krieger und Marwa Thabet erhielten jeweils für zwei Tage Einblicke in verschiedene Fachbereiche des Rathauses. Wiebke Timmermann (14) konnte sich von der Wirtschaftsförderung, dem Gebäudeservice, dem Bürgerbüro und dem Sozialamt einen Eindruck verschaffen und mithelfen. „Ich liebe den Kontakt zu Menschen und interessiere mich sehr für Politik und Mathematik.“ Der Kontakt zu Menschen im Bürgerbüro gefiel Wiebke sehr gut. „Obwohl ich nur einen kurzen Einblick die Bereiche erhalten habe, hat es mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte sie

Julia Krieger (15) verschaffte sich einen tiefgreifenden Einblick in die Aufgaben der Gemeindeentwicklung, der Sozialarbeit und der Poststelle. Zu den Aufgaben zählten das Frankieren und Sortieren von Briefen, die Flüchtlingshilfe und die Ortsbesichtigung. „Die Kollegen haben bei jeder Gelegenheit versucht, mich in die verschiedenen Tätigkeiten einzubinden, und haben mir bei jeder sich bietenden Möglichkeit geholfen.“ Julia hat sich aufgrund der vielen Abwechslung, der häufigen Dienstgänge und dem Kontakt zu Menschen für diesen Berufszweig entschieden und möchte in diesem Bereich arbeiten.

Der neue, arbeitsintensive Bereich für Migration und Integration beschäftigte Marwa Thabet zwei Wochen lang. Marwa stammt aus Syrien, lebt seit einem knappen Jahr in Deutschland und kennt die Probleme und Sorgen der Flüchtlinge. Als Dolmetscherin half sie dem Team um Sozialpädagogin Marieke Purnhagen bei der schwierigen Verständigung. „Ich wollte immer einen Beruf, der anderen Menschen hilft.“ Sie ist fasziniert, dass die Mitarbeiter versuchen, für alle eine Lösung zu finden.

Zum Lehrerteam, das die Praktikanten seitens des Gymnasiums betreute, zählte Hannes Strelow. Er besuchte die Schüler an ihren Praktikumsplätzen und stand für Fragen zur Verfügung. Auch der seit 2014 am Gymnasium tätige Politiklehrer absolvierte selbst vor vielen Jahren ein Praktikum. Er widmete sich dabei der „Aufarbeitung der jüdischen Geschichte in Erfurt während der Zeit des Nationalsozialismus“. „Das Praktikum hat sich nachhaltig auf meine Berufswahl ausgewirkt“, so der 29-Jährige. „Es war sehr interessant; und ich würde es jederzeit wieder machen.“

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