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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Erwartungsvoll in die weite Welt

12.07.2011

WILDESHAUSEN Blau, Weiß, Rot – das sind die beherrschenden Farben auf den Fahnen. Stolz halten die Wildeshauserinnen Amelie Hildebrandt und Tessa Johannes sowie Rieke Meinen aus Neerstedt die Flaggen der Wunschländer in den Wind. Die drei Schülerinnen haben ihre (sehr guten) Zeugnisse in der Tasche. In wenigen Tagen kehren sie der Kreisstadt für ein Jahr den Rücken. Im Schwimmerheim feierten sie nun gemeinsam Abschied von ihren Freunden und Bekannten.

Erfolgreiche Sportlerinnen

Die drei Mädchen, alle 15 Jahre alt, sind seit langer Zeit im Schwimmverein Wildeshausen sportlich aktiv – größtenteils sehr erfolgreich. Zwei von ihnen nahmen bereits an Landesmeisterschaften teil. Auch in der neuen Wahlheimat wollen sie sich im Wasser fit halten. Amelie fliegt nach Neuseeland. „Mein Gastbruder Cairan trainiert achtmal pro Woche“, erzählt sie. „Der steht manchmal morgens um 4.20 Uhr auf.“ Nach einem zweiwöchigen Vorbereitungskurs fliegt Amelie (wie berichtet) am 26. Juli nach Auckland. Später wird sie in Dunedin im Süden Neuseelands leben.

Bereits seit dem fünften Schuljahr träumt Tessa Johannes von einem USA-Aufenthalt. Der wird jetzt Wirklichkeit. Die 15-Jährige wird im August in den Sonnenstaat Florida reisen. „Das riesige Land fasziniert mich“, erzählt sie. Die Gastfamilie in der Nähe von Orlando fand sie über den Dienstleister „Education First“. Während des Aufenthalts stehe noch ein Wechsel innerhalb des Landes an.

Für ein halbes Jahr wird Rieke Meinen im französischen Attiches, in der Nähe von Lille, ihre Zelte aufschlagen. „Ich finde die französische Sprache einfach schön“, so die 15-jährige Gymnasiastin, die allerdings noch nie im westlichen Nachbarland war. Ihre Gastfamilie kennt sie aber bereits seit langem; denn Gastschwester Camille (16) lebt schon seit einem halben Jahr bei der Familie Meinen. „Ich möchte auf jeden Fall nach Paris reisen“, hat sich Rieke schon ein Ziel gesetzt. Auch über die französische Esskultur hat sie nach den vielen Gesprächen mit Camille schon einiges gehört. Und auch das ist ihr wichtig: „Ich freue mich schon auf meine neue Schule.“

Turbo-Abi macht’s möglich

Eigentlich hatten die Mädchen geplant, erst nach Klasse 11 ihre Auslandsaufenthalte anzugehen. Das „Turbo-Abi“ habe diesen Zeitplan zunichte gemacht. Dank guter Schulnoten könnten sie nach der Rückkehr wieder in ihren „alten“ Jahrgang einsteigen. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Vorerst blicken sie mit gespannten Erwartungen dem Abflug entgegen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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