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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Austausch: Es war einmal in Amerika

15.07.2013

Wildeshausen /Boise Zehn Monate verbrachte Jannik Eggers in den USA. Möglich wurde sein Aufenthalt durch das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des deutschen Bundestages (PPP), an er als Stipendiat teilnahm. Seine Patin war die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst.

Die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern hat er bei seinem USA-Aufenthalt lieben und schätzen gelernt. „Ich habe die Amerikaner als äußerst flexibel und spontan erlebt“, sagt Jannik. Häufig würden die Wochenendpläne in der Schule erst am Freitag oder Sonnabend gemacht, schildert der Schüler. Genauso sehe es bei Unternehmungen mit Freunden aus. Auch die Freiwilligenarbeit sei in den Staaten viel populärer als in Deutschland, so der 16-Jährige. „Die Schule motiviert die Jugendlichen und auch viele Erwachsene nehmen sich am Wochenende Zeit, um bei Aktionen und in Einrichtungen aller Art zu helfen.“

Fast alle Schüler identifizieren sich stark mit ihrer Schule, der sogenannte „School Spirit“ entsteht. Gerade dieser fehle leider an den meisten deutschen Schulen. „Ich vermisse Idaho jetzt schon. Die vielen netten Menschen fehlen mir genauso wie die zahlreichen Outdoor-Möglichkeiten in den Rocky Mountains.“

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Mit seiner Gastfamilie war er wandern und campen in den Bergen Idahos. Auch habe er den Nationalpark Yellowstone besucht, eine Landschaft und Natur, die einzigartig auf der ganzen Welt ist.

„Von meiner dortigen Heimatstadt Boise dauert die Fahrt sieben Stunden, für Amerikaner also ein typischer Roadtrip.“

Das PPP-Stipendium erwartet von den Stipendiaten, als Junior Botschafter für Deutschland aufzutreten. „Ich hatte mich entschlossen, der Lehrerin in einer Deutsch-Klasse als Assistent zu helfen.“ Des Weiteren fand am Ende des Jahres als Teil des PPPs ein zweitägiger Aufenthalt in Washington statt. „Wir besuchten das amerikanische Außenministerium und trafen Kongressabgeordnete.

„So ein Auslandsjahr wirkt nach. Ich habe so viele neue Dinge erlebt und erfahren, dass ich mich schon ein wenig verändert habe“, meint der 16-Jährige.

Er findet es bewundernswert, wie viel Zeit und auch Geld amerikanische Familien in die wirklich große Anzahl von USA-Gastschülern aus aller Welt investieren, um ihnen diese einmalige Chance zu ermöglichen. „Ein Austauschjahr ist nicht immer einfach, aber gerade das macht es auch aus.

Man wächst an neuen Herausforderungen und kommt mit einer modifizierten Sichtweise sowohl auf das Gastland USA ebenso wie auf das Heimatland Deutschland“, meint Jannik Eggers.


     www.bundestag.de/ppp 
Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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