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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Etwas andere Handarbeit in Kita

17.07.2014

Wildeshausen „Igitt, was ist das denn bloß?“ quietscht Chiara, als sie ihre eigentlich ganz sauberen Hände betrachtet, die unter dem UV-Licht im schwarzen Karton lila fluoreszieren. Schuld ist die Handcreme, die Arzthelferin Beate Meyenburg vom Gesundheitsamt heimlich an Schrankknöpfen und Bauklötzen im Kindergarten Knaggerei verteilt hat und die die Kleinen – ohne es zu merken – beim Anfassen abbekommen haben. Diese „Zaubercreme“ strahlt nun unter dem UV-Licht und gibt den Kindern ordentlich zu denken.

„Genauso ist es mit den Bakterien: Ihr seht sie nicht, aber sie sind trotzdem auf euren Händen“, erklärt Dr. Christine Heidemann vom Gesundheitsamt in Wildeshausen den 28 Kindergartenkindern, die in diesem Sommer eingeschult werden. Zusammen mit ihren Kolleginnen Beate Meyenburg, Waltraud Gralla, Fabienne Lenek und Swenja Queißer möchte sie schon den Allerkleinsten das Bewusstsein für eine sinnvolle Händehygiene vermitteln und tourt deshalb quer durch den Landkreis. Letztes Jahr ist das Projekt gestartet.

Zahlen untermauern die Wichtigkeit der Aktion: Immerhin sollen laut WHO 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände verbreitet werden. Sage und schreibe 150 verschiedene Arten von Keimen beherbergt eine ungewaschene Hand.

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„Das heißt, ich muss nicht nur die Hände waschen, wenn Dreck dran ist, sondern auch immer wenn ich meine Katze gestreichelt habe?“, möchte Chiara wissen. „Ja, genau, und nicht nur dann“, bestätigt Dr. Heidemann. Gemeinsam werden alle Situationen durchgegangen, wo Händewaschen sinnvoll ist: vor und nach dem Essen, wenn man Türklinken angefasst hat, nach dem Händeschütteln, nach dem Niesen und Husten, nach dem Toilettengang und und und.

Und dann kommt die Praxis: Zusammen mit den Arzthelferinnen üben die Kinder das gründliche Händewaschen. Damit sie es nicht vergessen, gibt es für alle eine Infobroschüre samt Klebestreifen „Richtig Hände waschen“ fürs heimische Badezimmer. Und eine Urkunde bekommen die kleinen „Hygienehelfer“ auch, in der Hoffnung, dass das heute vermittelte Wissen – anders als die Bakterien auf ihren Händen – noch lange haften bleibt.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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