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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Bildung: Externe Berater sollen helfen

28.01.2015

Wildeshausen Der Landkreis Oldenburg will seine Schullandschaft neu strukturieren. Dafür hat der Schulausschuss am Dienstag einstimmig einen interfraktionellen Arbeitskreis auf den Weg gebracht. Dort sollen die einzelnen Aspekte erörtert und anschließend öffentlich diskutiert werden. Zunächst wird der Arbeitskreis einen Ablaufplan für die einzelnen Problemlagen festlegen und klären, wann welche externen Experten hinzugezogen werden. Der Kreiselternrat will nach Aussagen seines Sprechers Stefan Bredehöft auch dabei sein.

Schuldezernent Wolfgang Schwaberg bat darum, die Sprachheilklassen in Neerstedt und Bookholzberg vordringlich zu behandeln, weil für den Fall, dass das Schulgesetz im Frühjahr novelliert wird, die Veränderungen bereits im nächsten Schuljahr greifen. Nach Aussagen von Landrat Carsten Harings bereitet sich die Kreisverwaltung bereits auf diese mögliche Situation vor, die Schüler anderweitig unterzubringen.

Die Gründung neuer Schulformen hat offenbar zu unerwarteten Entwicklungen geführt, die korrigiert werden sollen. Beispiel: Die IGS Am Everkamp in Wardenburg hat seit Jahren nicht den erhofften Zulauf. Stattdessen drängen viele Schüler zur Waldschule Sandkrug, die mittlerweile aus allen Nähten platzt. Oder: Die Oberstufe des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums hat nicht genügend Schüler, ebenso die Oberschule mit gymnasialem Zweig in Hude.

„Wir brauchen Lösungen ohne regionale Vorbehalte“, forderte Horst Siemers (CDU). In einzelnen Gemeinden sei schon Unruhe zu spüren. Deshalb seien externe Berater sinnvoll.

Die Unruhe kommt unter anderem daher, weil es im Sekundarbereich I unterschiedliche Träger und damit finanzielle Ungleichheiten gibt. Die IGS Wardenburg wird vom Landkreis finanziert, die anderen Sek-1-Schulen von den Kommunen.

Wolfgang Däubler (UWG) plädierte für die UWG/FWG-Gruppe, dass alle Sek-1-Schulformen dem Landkreis unterstellt werden. „Die Gemeinden müssen aufhören, Kirchturmpolitik zu betreiben“, so Däubler. Er betonte, dass auch in Zukunft Eltern die Schule für ihre Kinder frei wählen können müssen. Bei allen Veränderungen müsse darauf geachtet werden, dass die sogenannten MINT-Fächer weiter gefördert werden.

Niels-Christian Heins (FDP) findet, dass die Schulen bis Klasse zehn gut bei den Kommunen aufgehoben sind. Die Verzahnung sei sehr eng. „Die Eltern können sehr gut allein entscheiden, welche Schule ihre Kinder besuchen. Deshalb bauen wir die Schule in Sandkrug sehr gerne aus“, so Heins.

Auch Helmut Hinrichs (SPD) sieht die Diskussion in einem Arbeitskreis zunächst gut aufgehoben. Die SPD hatte mit ihrem Strategiepapier aus 2014 das Thema angeheizt. Hinrichs hält es für dringend geboten, dass sich der Kreistag vor weiteren Schulinvestitionen auf ein Konzept verständigt.

Christoph Koopmeiners Redakteur / Redaktion Wildeshausen
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