• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Feuer in Sandkrug
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 3 Minuten.

Sichtbehinderungen
Feuer in Sandkrug

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Kleine Forscher locken mit reichlich Futter

11.01.2019

Falkenburg Nicht nur Hefte, Stifte und Pausenbrot, sondern auch ein Fernglas gehört für ein Grüppchen von Habbrügger Grundschülern ab sofort zur Standardausstattung des Schulranzens: Bis Ende Februar werden die Mitglieder der Naturforscher-AG die Vogelwelt auf ihrem Schulhof in den Fokus nehmen und ihre Beobachtungen an den Naturschutzbund (Nabu) übermitteln.

Dass sich die Wintervögel auch zahlreich rund um die Schule einfinden werden, versprechen mehrere verschiedenartige Futterstationen, die seit Donnerstag auf dem Gelände aufgebaut sind oder in luftiger Höhe in den Bäumen baumeln. Burkhard Müller, Leiter der Ganderkeseer Filiale der Oldenburgischen Landesbank (OLB), und Swenja Stahl, Leiterin des Filialverbundes der OLB, übergaben die Futterstationen zusammen mit Hans Fingerhut und Werner Stolle von der Nabu-Ortsgruppe Ganderkesee an Lehrerin Corinna Lüschen und ihre Arbeitsgemeinschaft.

60 Schulen aus dem Oldenburger Land hatten sich beim Nabu als Vogelzählschulen beworben – 40 kamen zum Zuge. Insgesamt 20 000 Euro investiert die OLB-Stiftung in die Futterstationen, die jeweils einen Wert von 500 Euro haben. Aus dem Ganderkeseer Gemeindegebiet erhielt neben der Grundschule Habbrügge auch die Grundschule Schierbrok den Zuschlag.

Dafür, dass die Schüler auch erkennen, was sie zählen sollen, hatte die Nabu-Ortsgruppe bereits am Mittwoch im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ gesorgt, die an die Aktion „Stunde der Gartenvögel“ anknüpft. Insgesamt rund 700 Schüler an fünf Ganderkeseer Grundschulen erreichte der Nabu binnen einer Woche.

In Habbrügge saß die Theorie am Folgetag bereits bombenfest: Als Hans Fingerhut die Dritt- und Viertklässler der Naturforscher-AG am Donnerstag bat, auf Bildern die häufigsten Arten zu identifizieren flogen die Arme in die Höhe – einzig Dompfaff und Erlenzeisig bereiteten noch kleine Schwierigkeiten. Bis Ende Februar, wenn die Ergebnisse der Zählung an den Nabu gemeldet werden müssen, dürften die aber längst behoben sein.

Nabu-Chef Fingerhut beobachtet einen nachhaltigen Nutzen der Artenschutz-Projekte an Schulen: „Den Schülern der dritten und vierten Klassen müssen wir kaum noch etwas erzählen.“


Mehr Infos unter:   www.nabu-oldenburg.org/projekte/artenschutzprojekte/vogelzaehlschulen 
Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2745
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.