• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Bildung

Fünfte Klassen pflanzen und pflegen eigenen Baum

07.10.2015

Wardenburg Den gedruckten Brockhaus gibt es eigentlich nicht mehr zu kaufen, das Konversationslexikon ist nur noch gebraucht oder digital erhältlich. Damit die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Am Everkamp in Wardenburg (IGS) aber das Nachschlagen in einem gedruckten Werk nicht verlernen, hat der Verein der Freunde und Förderer der IGS vorgesorgt und die Enzyklopädie schon vor Jahren auf Vorrat eingekauft. Nur deshalb konnten die Vorsitzende des Förderervereins, Tanja Welter, und Schriftführerin Anja Menkens-Claußen den drei neuen fünften Klassen dieses gewichtige Geschenk machen.

Schulleiter Gernot Schmaeck lobte die Aktion des Fördervereins. Er sei für die Arbeit in der Schule „extrem wichtig“ und tue viel für die IGS. Schmaeck appellierte ebenso wie Tanja Welter an alle Eltern der IGS-Schüler, sich den Förderern und Freunden anzuschließen, weil deren Arbeit der Schule unmittelbar und ohne Umwege zugute komme.

Die Übergabe der Lexika geschah im Bauerngarten der Schule, wo zuvor der Jahrgangsbaum der neuen fünften Klassen gepflanzt und mit Wünschen der Kinder behängt worden war. Seit Beginn der IGS werde von jedem neuen fünften Jahrgang ein Obstbaum im Bauerngarten der Schule gepflanzt, den „ihr auch pflegen sollt“, sagte Schulleiter Gernot Schmaeck den Fünftklässlern. Dieses Mal war es ein „weißer Klarapfel“, den Schülerin Annkathrin Giesenberg aus Wardenburg in die Erde setzte.

Anschließend hängten ihre Mitschüler die Wünsche an die noch dünnen Ästchen. „Ich wünsche mir eine Freundin, die mich so mag, wie ich bin“, hatte Fenja aufgeschrieben, während Kim möchte, dass „die Lehrerin richtig lieb wird“.

In den drei fünften Klassen werden die Wünsche nun besprochen, sortiert und dann die nach Meinung der Jungen und Mädchen wichtigsten Wunschzettel wieder an den Baum gehängt, denn für 75 Zettel reichen die Äste doch noch nicht aus.